Glossar

WAI

Unter dem Kürzel WAI agiert die Web Accessibilty Initiative. Dabei handelt es sich um einige 1997 innerhalb des World Wide Web Consortiums (auch W3C genannt) gegründete Arbeitsgruppen, die sich mit den Grundlagen des barrierefreien Zugangs zum Internet beschäftigen. Diese Grundlagen müssen von den Experten für Webdesign bei der On-Page-Optimierung mit berücksichtigt werden. Die Anforderungen und Hinweise zur praktischen Umsetzung wurden von den Arbeitsgruppen der WAI in vier verschiedenen Guidelines gesammelt.

Welche Guidelines entwickelte die WAI?

Die wichtigsten Informationen für die Programmier von Websites sind in den Standards WCAG 1.0 und WCAG 2.0 zu finden. Die Abkürzung ist aus der Bezeichnung „Web Content Accessibility Guidelines“ entstanden. Im WCAG-Standard gibt die WAI Auskunft, welche Techniken zur Programmierung von Websites verwendet werden können. Sie zeigen auf, wie das Layout barrierefrei gestaltet werden kann und geben außerdem, welche inhaltliche Architekturen für eine gute Usability für den Aufbau von Internetpräsenzen optimal sind.

Die Anforderungen an die zum Aufbau von Websites eingesetzten Werkzeuge können dem ebenfalls von der WAI entwickelten Standard ATAG entnommen werden. Die Bezeichnung ATAG steht für „Authoring Tools Accessibility Guidelines“. Die Entwickler von Mediaplayern und Webbrowsern können sich am Standard UAAG orientieren. UAAG ist das Kürzel für die „User Agent Accessibility Guidelines“.

Was sagt der von der WAI geschaffene Standard WAI-ARIA?

Der Standard WAI-ARIA gibt Auskunft zum Aufbau der Metadaten sowie der einsetzbaren Webanwendungen und Widgets. Diese im Frühjahr 2014 eingeführte technische Spezifikation trägt die vollständige Bezeichnung „Web Accessibility Initiative – Accessible Rich Internet Applications“. Dort geht es vor allem um die Interaktion von Vorleseprogrammen mit Websites. Bei der konsequenten Anwendung von ARIA können Teilen einer Website Eigenschaften und Rollen zugewiesen werden, die eine dynamische Nutzung durch Webanwendungen möglich machen. Dabei wurden mit den Landmark Roles, den ARIA-Attributen, den Live Regions und den States und Properties vier grundlegende Regelungen zur Kennzeichnung geschaffen.

Welche Anforderungen werden von der WAI bei WCAG 2.0 definiert?

Die Richtlinien des Standards WCAG 2.0 fordern von den Programmierern einen „robusten“ Aufbau einer Website, was bedeutet, dass der Quellcode ein hohes Maß an Kompatibilität aufweisen muss. Die Usability steht auch bei den Ansprüchen an die Verständlichkeit und Bedienbarkeit einer Website im Vordergrund. Bei der Bedienbarkeit besteht der Anspruch an eine barrierefreie Internetpräsenz darin, dass beispielsweise auch Tastaturkürzel zur Navigation verwendet werden können. Auch muss nach dem vom WAI entwickelten Standard WCAG 2.0 eine Beschreibung von Grafiken und Fotos auf der Website hinterlegt werden.


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