Glossar

V-Server

Beim V-Server handelt es sich um einen virtuellen Server. Dabei werden mehrere voneinander unabhängig arbeitende Systeme auf einem Computer simuliert. Dieser Computer wird damit zum Host, auf den die Subsysteme durch spezielle Software dargestellt werden. Umgekehrt können auch mehrere Computersysteme miteinander zum V-Server verbunden werden. Von einem V-Server wird immer dann gesprochen, wenn sich der Verbund gegenüber den Clients als ein einziges System deklariert. Solche Systeme können auch als Server-Cluster bezeichnet werden.

Welche Vorteile bieten V-Server beim Webhosting?

Um eine einzelne Website beispielsweise in Form eines privat oder von einem Verein betriebenen WordPress-Blogs zu veröffentlichten, würde die Anmietung eines kompletten Hardwaresystems die pure Verschwendung von Ressourcen darstellen, da die moderne Hardware der Server gar nicht ausgelastet werden kann. Der mit Software erstellte V-Server bietet den Providern die Chance, die Kapazitäten eines Hardwaresystems auf mehrere Nutzer zu verteilen. Für die Nutzer wird die Veröffentlichung einer eigenen Website dadurch extrem kostengünstig. V-Server können derzeit (Stand Jahresende 2014) schon zum Preis von fünf Euro pro Monat angemietet werden.

Welche Nachteile haben V-Server?

Wer sich zur Publikation seiner Website ein komplettes Hardwaresystem als Server anmietet, hat in der Regel den Vorteil, dass er selbst bestimmen kann, mit welchem Betriebssystem der Server betrieben wird. Auch können während der Mietdauer Wechsel des Betriebssystems vorgenommen werden. Das ist bei einem V-Server nicht möglich. Hier bleibt der Nutzer an das Betriebssystem gebunden, welches vom Provider vorgegeben wird. Deshalb sollte man sich vor Vertragsabschluss genauer anschauen, ob Windows oder Linux besser für die eigenen Anforderungen an den V-Server geeignet ist. Die zur Kategorie der Shared Server gehörenden V-Server haben außerdem den Nachteil, dass die Geschwindigkeit der Verarbeitung von Anfragen und letztlich auch die Ladezeiten einer Website von der Intensität der Auslastung durch die anderen Nutzer entscheidend mitbestimmt werden. Um dadurch verursachte Leistungsunterschiede zu vermeiden, sind einige Provider bereits dazu übergegangen, die Kapazitäten der V-Server an Nutzer aus unterschiedlichen Regionen der Welt zu vergeben, zwischen denen es große Zeitunterschiede gibt. Damit kann eine gleichmäßiger verteilte Auslastung der V-Server erzielt werden.

Welche Eckdaten sind beim V-Server beachtenswert?

Jeder Nutzer bekommt bei einem V-Server eine bestimmte Partition einer größeren Festplatte zugewiesen. Andere V-Server besitzen mehrere interne Festplatten und ordnen jedem Nutzer eine Festplatte zu. Letzteres hat den Vorteil, dass schnellere Zugriffe und damit kürzere Ladezeiten bei einer Website bewirkt werden. Wer sich einen V-Server als günstige Lösung für die Publikation einer Website mieten möchte, sollte grundsätzlich nur Angebote für Hardware mit mehrkernigen Prozessoren mit hoher Taktrate annehmen. Ebenso wichtig ist die Zuordnung der Kapazität der Arbeitsspeicher. Hier sollten vom Host Mindestwerte für jeden einzelnen Kunden garantiert werden. Wer die Beachtung dieser Eckdaten vernachlässigt, kassiert Minuspunkte bei der On-Page-Optimierung, und muss damit rechnen, dass ihm wertvoller Traffic dadurch verloren geht, dass potentielle Besucher den Aufruf einer Website durch lange Ladezeiten vorzeitig abbrechen.


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