Glossar

URI

Die Abkürzung URI wird für den Begriff Uniform Resource Identifier verwendet. Wie der mit „einheitlicher Identifikator für Ressourcen“ übersetzte Name bereits nahe legt, handelt es sich um eine Zeichenfolge, mit deren Hilfe eine Ressource konkret bezeichnet werden kann. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob es sich bei der Ressource um einen Dienst, eine Website oder die Empfängeradresse für eine E-Mail handelt. Damit gehören auch die in einer Website gesetzten Backlinks zu anderen Inhalten des Internets zur Kategorie URI. Das Kürzel URI wurde erstmals im Standard RFC 1630 verwendet. Allerdings nutzte Tim Berners-Lee es damals für „Universal Recource Identifier“. Die Abwandlung von Universal zu Uniform wurde später vom W3C-Konsortium vorgenommen.

Welche Typen von URI gibt es?

In den Standards RFC 1630 und RFC 1738 wurde URI als Möglichkeit der Identifikation für alle als digitale Daten und Dienste verfügbaren Ressourcen verstanden. Mit dem im Jahr 1998 veröffentlichten Standard RFC 2396 änderte sich die Definition. Seitdem kann mit den URI-Zeichensätzen alles markiert werden, was eine Identität besitzen kann. Das kommt in diesem Satz des Standards zum Ausdruck: „A resource can be anything that has indentity.“ Damit zählen nunmehr auch Bücher, Telefonnummern, Sozialversicherungsnummern und Menschen zu den mit URI identifizierbaren Elementen. Dadurch ergab sich die Erweiterung des Uniform Resource Identifiers auf drei Typen:
• Name
• Locator
• Individuum

Mit der Einführung des Standards RFC 3986 erfolgte im Jahr 2005 eine nochmalige Erweiterung auf abstrakte Ressourcen wie beispielsweise Unternehmen und Vereine sowie Bestandteile von mathematischen Gleichungen.

Wie ist ein URI aufgebaut?

Grundsätzlich muss ein URI nach dem Standard RFC 3986 die Bestandteile „scheme“ und „path“ zwingend enthalten. Ergänzend sind folgende Elemente möglich:
• „authority“ = Informationen über den Anbieter oder Server
• „query“ = Abfrage
• „fragment“ = Angabe des konkreten Teils einer Ressource
Der Uniform Resource Identifier darf nur bestimmte Zeichen und keine Leerzeichen enthalten. Einzelne Parts des URI werden durch Schrägstriche, Doppelpunkte und Punkte voneinander getrennt. Auch eckige Klammern sind in der Syntax erlaubt. Für die Deklaration der Art der Ressourcen kommen verbindliche Schemata zur Anwendung. Hier einige Beispiele daraus:
• crid – bezeichnet eine Fernsehsendung
• geo – bezeichnet geografische Koordinaten
• tel – bezeichnet Telefonnummern
• file – bezeichnet Daten in einem lokalen Netzwerk
Welche Schemata bei URI angewendet werden können, kann auf der offiziellen Website der IANA nachgelesen werden.


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