Glossar

Safari

Der Webbrowser Safari gehört ganz klar zu den großen und bekannten Browsern unserer Zeit und wurde vom bekannten Unternehmen Apple entwickelt. Beim System Mac OS X ab Version 10.3 („Panther“) gehört der Browser bereits standardmäßig zum Lieferumfang dazu. Aber auch bei iOS ist er vorinstalliert. Damit hat er den bisher ausgelieferten Microsoft Internet Explorer für Mac als Standard-Browser abgelöst.

Safari_Logo

Wie sich Safari entwickelt hat

Basierend auf KHTML, also HTML-Rendering und KJS, einer JavaScript-Implementation aus der K Desktop Enviroment arbeitet der Browser Safari. Im Projekt WebKit werden die beiden Varianten von Apple als eigenständige Software weiterentwickelt. Die erste Version des heute so bekannten Browsers wurde bereits 2003 auf der Macworld von Steve Jobs vorgestellt. Safari war damit die erste Alternative zu Konkurrenten wie Netscape, Opera und dem allseits bekannten Internet Explorer, die zu jenem Zeitpunkt auf dem Betriebssystem Mac OS X dominierten.

2007 wurde Safari 3.0 auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC in einer Beta-Version vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt gab es Safari auch erstmals für Windows XP und Windows Vista. Auch liefen die Versionen von Safari bis einschließlich Version 3.0.3. unter Windows 2000. Wurde die JavaScript-Funktion deaktiviert, konnte Safari bis zur Version 3.2.3. auf diesem System verwendet werden. Das Unternehmen gab an, dass die Windows-Version damals innerhalb von nur 48 Stunden mehr als eine Million Mal heruntergeladen wurde. Allerdings zeigte die Beta-Version für Windows noch einige Instabilitäten. Zudem war die Benutzeroberfläche für das System Windows zunächst nur in englischer Sprache verfügbar. 2008 schließlich erschien die Version 3.1 für Mac OS X und Windows. Die Windows-Fassung war ab diesem Zeitpunkt keine Beta-Version mehr und wurde ebenfalls in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt. Mit der neuen Version wurde zudem die Unterstützung der aktuellen Webstandards, darunter CSS3 verbessert. Ab der Version Safari 3.2. wurde ein Phishing-Schutz implementiert, sowie eine bessere Identifizierung von Online-Unternehmen.

Safari 4 wurde am 24.02.2009 eingeführt. Apple gab an, die Geschwindigkeit der neuen Version sei viermal so hoch, wie bei der Vorgängerversion. Außerdem wurde Cover Flow für besuchte Webseiten eingeführt. Diese zeigt die meistbesuchten Webseiten in einer grafischen Übersicht an. Eine Suchfunktion, die genau diese am meisten besuchten Seiten durchsucht, ist ebenfalls mit eingeführt worden. Außerdem gab es eine neue Nitro-Engine, wodurch JavaScript von Safari 4 wesentlich schneller ausgeführt werden konnte.

Ein Jahr später kam Safari 5.0 auf den Markt. Die HTML5-Unterstützung wurde bei dieser Version verbessert, es gab nochmals eine Erhöhung der JavaScript-Geschwindigkeit und einen Safari-Reader, der die Lesbarkeit von Artikeln im Internet verbessern sollte. Dieser Reader hob den eigentlichen Inhalt der Seite hervor und blendete die restlichen Bestandteile einfach aus. Bing und Yahoo konnten ab dieser Version außerdem als Standard-Suchmaschine eingestellt werden und in der Windows-Version gab es sogar eine Hardware-Beschleunigung. Außerdem können bei Safari 5.0.1. Erweiterungen installiert werden, wie man es auch von Firefox, Opera oder Google Chrome kennt. In der Version 5.1. wird ein neues WebKit2-Framework verwendet. Die Darstellung der Webseiten kann damit in einen eigenen Prozess ausgelagert werden. So sollte vor allem die Stabilität von Safari erhöht werden, weil Programmierfehler in der Rendering-Engine nicht mehr zum Absturz des gesamten Browsers führen sollten. Bei der Version für Mac OS X 10.7 soll der Darstellungsprozess nicht nur ausgelagert werden, hier wird er in einer Sandbox ausgeführt, was die Sicherheit erhöhen soll.

2012 erschien schließlich Safari 6 für OS X 10.8 und Mac OS X 10.7, die als Software-Aktualisierung zur Verfügung stand. Neue Funktionen wurden auch hier eingeführt. Das Such- und Adressfeld wurde vereinheitlicht, die geöffneten Tabs konnten mit iOS-Geräten über die iCloud synchronisiert werden und der Do-Not-Track-Header wurde unterstützt. Die Reader-Funktion hat man beibehalten, jedoch für diese einen größeren, auffälligeren Knopf am rechten Rand der Adressleiste vorgesehen. Dieser verfärbt sich blau, sobald ein Artikel einer Webseite aufgerufen wird. Für die verbesserte Bildschirmdarstellung sollte die Veränderung der Schriftart von Palatino auf Georgia ab Version 6.1 sorgen. Für Windows gab es Safari 6 aber nicht mehr.

Im Sommer 2013 wurde Safari 7 gemeinsam mit dem neuen Apple-Betriebssystem OS X Mavericks vorgestellt. Die Verbesserungen sollen laut Angaben von Apple erneut in der Geschwindigkeit beim Rendern der Webseiten bestehen. Außerdem soll die Verarbeitung von JavaScript-Anwendungen schneller erfolgen. Am 22.10.2013 ist schließlich die finale Version 7 von Safari auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Welche Funktionen bietet Safari?

Safari unterstützt natürlich das Tabbed Browsing, wie auch Opera, Google Chrome, Firefox und Co. Mehrere Seiten können so in einzelnen Tabs (Reitern) geöffnet werden. Außerdem werden Pop-up-Fenster geblockt. Als Besonderheit gilt hingegen die Funktion „SnapBack“. Sie ermöglicht eine Rückkehr zur Ausgangsseite. Wie auch bei vielen anderen Programmen, die im Betriebssystem Mac OS X mitgeliefert werden, lassen sich Gesten nutzen, um Inhalte zu vergrößern, zu verkleinern oder zu navigieren. In der Version Safari 2.0 gibt es zudem eine Funktion, die das Surfen ohne Cache, Cookies und andere Datenspuren ermöglich.

Die iOS-Funktionen bei Safari sind ebenfalls sehr umfangreich. So können unbegrenzt viele Webseiten gleichzeitig geöffnet werden und es gibt eine kombinierte Such- und Adressleiste. Außerdem gibt es den iCloud Schlüsselbund, mit dem Kontodaten, Passwörter und Kreditkartennummern gespeichert werden. Die Passwortgenerierung kann optional festgelegt werden oder mittels dem Zufallsgenerator. Außerdem können die Lesezeichen synchronisiert werden, und zwar mit Safari für iOS, Safari für OS X, Firefox und Google Chrome für Windows. Wird ein Bild gedrückt gehalten, kann es direkt ins Fotoalbum gesichert oder in die Zwischenablage kopiert werden. Einzelne Seiten können als Lesezeichen bzw. als so genannte „Web Clips“ auf den Homescreen gesetzt werden und speziell angepasste Seiten lassen sich im Vollbildmodus öffnen.


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