Glossar

PDF

Die Abkürzung PDF steht für das Portable Document Format, bei dem es sich um eine Entwicklung von Adobe Systems handelt. Die erste Version dieses universellen Dokumentenformats wurde im Jahr 1993 veröffentlicht. Das Format PDF kann plattformunabhängig genutzt werden und wurde im Standard ISO 15930 normiert. Als Basis für die Entwicklung dieses Datenformats diente PostScript, eine ebenfalls von Adobe entwickelte Seitenbeschreibungssprache. Vor allem beim Austausch von Dokumenten über das Internet ist das Format PDF inzwischen weit verbreitet. Außerdem haben Webdesigner mit diesem Format die Möglichkeit, Dokumente innerhalb von Websites zum Download anbieten zu können.

Welche Vorteile bietet das Format PDF?

Dokumente im Format PDF werden dem Nutzer immer genau so angezeigt, wie es vom Urheber der Inhalte vorgegeben wurde. Das prädestiniert das Format förmlich für die Bereitstellung von Formularen im Internet. So bietet beispielsweise das amerikanische Finanzministerium sämtliche Formulare für die Übermittlung von Steuerdaten als PDF an. Ein entscheidender Vorteil des Formats ist, dass unterschiedliche Inhalte wie reine Texte, Bilder und Tabellen miteinander gemischt werden können.

Wie lässt sich ein PDF erstellen?

Über Implementierungen können sämtliche mit dem Office-Paket von Microsoft erstellten Dokumente in ein PDF per Mouse-Klick umgewandelt werden. Außerdem gibt es eine ganze Reihe kostenloser und kostenpflichtiger Programme zur Erzeugung und Bearbeitung von Dokumenten im Format PDF. Dazu gehören zum Beispiel:
• PDF Creator
• Adobe Acrobat
• Evince
• Ghostscript
• Okular
• Foxit
Adobe Acrobat ist auch als kostenloses Plugin für den Browser erhältlich, sodass als PDF auf Websites geöffnet und angeschaut werden können, ohne dafür eine zusätzliche Anwendung benutzen zu müssen. Wer jedoch eine separate Software bevorzugt, ist mit dem inzwischen ebenfalls kostenlos erhältlichen Adobe Reader bestens bedient.

Welche generellen Pluspunkte bietet das Format PDF?

Für die Anzeige der als PDF zur Verfügung gestellten Dokumente gibt es mittlerweile Anwendungen für alle gängigen Betriebssysteme. Werden spezielle Auszeichnungen gesetzt (die den HTML-Tags sehr ähnlich sind), kann ein PDF auch problemlos auf den kleinen Displays mobiler Endgeräte dargestellt werden. Das Format bietet die Chance, in den Dokumenten alle möglichen Schriftarten zu verwenden. Auch Raster- und Vektorgrafiken können eingebunden werden. Größengrenzen sind nur bei Adobe Acrobat zu finden, die sich allerdings zwischen den einzelnen Versionen stark unterscheiden. Ab der Version 7 können Dokument mit Maßen von 15 Millionen mal 15 Millionen Zoll in ein PDF umgewandelt werden. Bei der Darstellung von Farben sowie beim Umfang der Dokumente gibt es keinerlei Beschränkungen. Statt der Veröffentlichung direkt im Inhalt einer Website ein PDF zum Download anzubieten, verkürzt die Ladezeit von Websites erheblich. Im Gegensatz zu PostSript können beispielsweise mit JavaScript auch Lesezeichen und Kommentare in ein PDF eingefügt werden.

Welche Sicherheit lässt sich mit einem PDF erzielen?

Dass das Format PDF für den Versand von Dokumenten beispielsweise als Anhang für Mails besonders gut geeignet ist, bewirken gleich zwei Elemente: Einerseits werden diese Dokumente wahlweise mit 40 oder 128 Bit verschlüsselt übertragen. Anderseits kann der Urheber und Versender festlegen, dass sich ein PDF nur nach der Eingabe eines individuellen Passworts öffnen lässt. Über das Setzen von Besitzerpasswörtern kann die Änderung der Inhalte durch Dritte verhindert werden. Allerdings wird ein wirksamer Schutz nur durch die Kombination eines Besitzerpassworts mit einem Passwort zur Dokumentenöffnung erzielt. Außerdem bietet das PDF neuerdings auch einen DRM-Schutz an.

Die historische Entwicklung des Formats PDF

Ursprünglich wurde das Format PDF für den reinen Austausch von fertig bearbeiteten Dokumenten entwickelt. Mittlerweile sind Programme erhältlich, mit denen diese Dokumente weiterbearbeitet werden können. Allerdings besitzen sie nur eine eingeschränkte Funktionalität, die beispielsweise die Beseitigung von Tippfehlern möglich macht. Neuere Spezifikationen bieten eine Optimierung für die Nutzung des Formats PDF im Internet an. So können Spezialisten für Webdesign Teile der Dokumente bereits während des Ladevorgangs auf einer Website anzeigen lassen. Dieser Vorgang wird als Linearisierung bezeichnet. Außerdem ist eine Komprimierung der in einem PDF enthaltenen Daten möglich.


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