Glossar

Joomla

Bei der Software Joomla handelt es sich um ein Content Management System, das von den Experten für Webdesign allein deshalb schon gern zur Erstellung von Websites verwendet wird, weil die Inhalte auch von Nutzern gepflegt werden können, die sich mit der Programmierung nicht auskennen. Vertrieben wird Joomla als freie Software mit der Lizenz GNU GPL in der Version 2. Die erste Version von Joomla erschien im September 2005 als Ableger des Projekts Mambo, das im Auftrag des australischen Unternehmens Miro entstand. Andrew Eddie gründete für das Open-Source-Projekt die Website OpenSourceMatters als Verständigungsplattform für die beteiligten Entwickler. Open-Source-Software hat den Vorteil, dass durch den offen zugänglichen Quellcode von den Nutzern umfangreiche Individualisierungen vorgenommen werden können. Ein weiterer Pluspunkt von Joomla ist, dass es keine Abhängigkeiten von bestimmten Betriebssystemen aufweist. Dadurch können mit dieser Software programmierte Websites ebenso gut auf einem Linux-Server wie auf einem Windows-Server publiziert werden. Joomla basiert insgesamt auf der Scriptsprache PHP.

Die Bedienung von Joomla ist sehr einfach

Als Pendant zur Admin-Oberfläche Dashboard bei WordPress bringt Joomla das Kontrollzentrum mit. Hier werden alle wichtigen Funktionen angeboten. Die Palette reicht von der Erstellung einzelner Seiten, Beiträge und Kategorien bis hin zur Bearbeitung der Menüs und verwendeten Templates. Joomla lässt sich über genau diese Templates vom Design her an unterschiedliche Nutzeransprüche anpassen. Auch die Einbindung von Buttons für verschiedene Sprachen sowie die Konfiguration und Erweiterungen können vom Kontrollzentrum aus bei Joomla verwaltet werden. Dabei bietet das Content Management System eine Funktion an, die bei WordPress nicht vorhanden ist: Mit einem Mouse-Klick kann der Cache geleert werden.

Der grundlegende Aufbau von Joomla

Bei Joomla wird zwischen drei verschiedenen Ebenen unterschieden. Die Einrichtung der funktionellen Struktur sollten die künftigen Betreiber der Websites besser einen Fachmann für Programmierung und Webdesign überlassen. Die notwendigen Module zur Einrichtung sind eine MySQL-Datenbank sowie ein Apache-Server. Die weiteren Ebenen stellen das Layout sowie die eigentlichen Inhalte der Website dar.

Inhalte bei Joomla von mehreren Nutzern pflegen lassen

Für die Pflege der Inhalte können den Nutzern über das Kontrollzentrum in der Rubrik Benutzerverwaltung individuelle Rechte zugewiesen werden. Für die Erstellung neuer Inhalte bietet Joomla einen selbst erklärenden Editor an. In der Regel wird TinyMCE verwendet. Im Hintergrund läuft ein JavaScript. Für die Nutzer hat das den Vorteil, dass sie sich im Editor die Beiträge so anzeigen lassen können, wie sie später auf der Website erscheinen. Diese Arbeitsweise wird auch als WYSIWYG-Prinzip bezeichnet und erspart es den Autoren der Inhalte, sich mit den Eigenheiten von CSS und HTML beschäftigen zu müssen.

Die Entwicklung der einzelnen Versionen von Joomla

Die Version 1.0 Daytime erschien 2005 mit nahezu identischen Funktionen von Mambo, wobei die Entwickler bei Joomla jedoch bereits einige bekannte Sicherheitslücken geschlossen hatten. Mit der Version 1.5 alias Khepri wurde 2005 eine Trennung des eigentlichen Quellcodes vom Layout vorgenommen. Auch wurden wichtige Module für die Suchmaschinenoptimierung, Funktionen für das Caching sowie die Volltextsuche und die Spracheinstellungen eingeführt. Via MooTools wurde es ab der Version 1.5 bei Joomla möglich, auch Ajax-Funktionen zu nutzen. Mit den Versionen 1.6 und 1.7 wurden in den Jahren 2011 und 2012 Sicherheitspatches für Joomla ausgeliefert, das Benutzerverwaltungssystem überarbeitet sowie eine unbeschränkte Anzahl der Ebenen bei der Einrichtung von Kategorien eingeführt.

Seit der 20012 veröffentlichten Version 2.5 ist es bei Joomla möglich, für den Login die Captcha-Funktion zu nutzen. Außerdem wurden die Updates vereinfacht und die Suchfunktion verbessert. Auch die Ladezeiten der mit Joomla aufgesetzten Websites profitierten von dieser Version. Nur wenige Monate später folge die Version 3.0, mit der ein Support für Bootstrap etabliert wurde. Im Jahr 2013 brachte die Version 3.1 Joomla eine Tag-Funktion. Im Februar 2015 bekam Joomla mit der Version 3.4 einen schlankeren CMS-Kernel sowie eine Verbesserung bei der Microdata-Implementierung. Außerdem wurde die Modul-Editierung via Frontend mit der 2015er Version möglich.

Mögliche Erweiterungen für Joomla

Joomla macht es den Programmierern und Webdesignern einfach, einen Onlineshop in eine Website zu integrieren. Eigens dafür wurde Virtuemarkt entwickelt. Dabei handelt es sich um eine freie Shopsoftware, die von iStraxx UG entwickelt und als GNU GPL angeboten wird. Auch sie ist als Ableger von Mambo entstanden, da sie auf dem mambo-phpShop aus der Feder des Programmierers Sören Eberhardt-Biermann basiert. Über die Installation von Komponenten kann der Nutzer von Joomla zusätzliche Funktionen hinzufügen. Plugins dienen dazu, den ursprünglichen Quellcode von Joomla individuell zu verändern.


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