Glossar

FTP

Das Kürzel FTP wird in der IT-Branche an mehreren Stellen verwendet. Wer beispielsweise von einem Rechner in einem lokalen Netzwerk aus auf das Internet zugreifen möchte, kann das mit einem Twisted Pair Kabel tun, wenn der Rechner nicht über ein WLAN-Modul verfügt. Wird auf ein lokales Netzwerk via Bluetooth zugegriffen, steht das Kürzel FTP für das File Transfer Profile, ein speziell für die Datenübertragung eingerichtetes Profil. Eine weitere Anwendung des Kürzels FTP findet sich beim File Text Provider. Wer gern zockt, wird mit der Abkürzung FTP bei den kostenlos nutzbaren Onlinegame konfrontiert, wo es für „Free to play“ steht. An dieser Stelle wird häufig auch das Synonym „F2P“ verwendet. Wer sich dem Onlinepoker widmet möchte, trifft beim Kürzel FTP auf einen speziellen „Full Tilt Poker“-Raum.

FTP = File Transfer Protocol

Das File Transfer Protocol ist ein Standard, der für die Übertragung von Daten in Netzwerken entwickelt wurde, in denen für die Zuordnung der Empfänger IP-Adressen verwendet werden. Konkrete Definitionen zum Standard FTP sind im Regelwerk RFC 959 zu finden. Eine Besonderheit des File Transfer Protocols besteht darin, dass jeweils getrennte Verbindungen für die Steuerung und die eigentliche Datenübertragung verwendet werden. Dafür werden TCP-Verbindungen genutzt, die erst nach einer erfolgreichen Authentifizierung einen Zugriff auf die Daten und die Steuerungsfunktionen möglich machen. Der Standard FTP wird für die Kommunikation zwischen dem Client und einem Server genutzt. Wer beispielsweise die Verzeichnisse und Datenbanken für eine mit WordPress aufgesetzte Website auf einem Server einrichten und die Software einspielen möchte, kann den Server ansprechen, indem er statt im Browser in der Eingabeleiste des Arbeitsplatzes die Adresse aufruft und dabei das http durch ftp ersetzt.

Welche Arten von FTP gibt es?

Eine Differenzierung wird nach der Arbeitsweise in aktives und passives FTP vorgenommen. Bei der aktiven Variante wird durch den Client ein zufällig ausgewählter Port am Server geöffnet. Die Übermittlung der IP-Adresse des jeweiligen Clients erfolgt mit einem EPRT- oder PORT-Kommando. Beim passiven FTP schickt der Client zuerst ein EPSV- oder PASV-Kommando, worauf der Server mit der Öffnung eines Ports und der Übergabe seiner IP-Adresse reagiert. Die passive Variante wird dort eingesetzt, wo eine Firewall die eigentliche IP-Adresse des Clients ersetzt oder ein Router mit NAT eine Änderung der IP-Adresse des dahinter liegenden Clients vornimmt. Der eigentliche FTP-Client ist als Modul bei den gängigen Versionen der Browser bereits integriert. Ist das nicht der Fall, kann die Open Source Software FileZilla verwendet werden.

Wie wird die Sicherheit bei FTP garantiert?

Sollen bei der Nutzung von FTP die Daten verschlüsselt und nur nach einer erfolgreichen Authentifizierung übertragen werden, sollte die Technologie der Transport Layer Security, kurz TLS, angewendet werden. Sie wird alternativ auch als FT über SSL oder FTPS bezeichnet. Eine weitere Möglichkeit zur Garantie der Datensicherheit wäre die Nutzung von SSHD-Daemon, da diese Alternative die Installation ergänzender Software auf einem FTP-Server erspart.


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