Glossar

Fireball

Als Urheber der Suchmaschine Fireball gelten die Programmierer der Technischen Universität Berlin. Die erste Version der später in Kitty umbenannten Suchmaschine Fireball erschien im Jahr 1996. Eine der Besonderheiten besteht in der Spezialisierung auf die Inhalte von Websites, die in deutscher Sprache veröffentlicht wurden. Schon im Jahr 1998 umfasste die Indexierungsdatenbank von Fireball rund 6,5 Millionen im Internet verfügbarer Dokumente. Schon sehr früh pflegten die Macher von Fireball enge Kooperationen mit der deutschen Programmzeitschrift TV Today sowie mit Yahoo!, um die von Fireball indexierten Inhalte international über die Suchmaschine AltaVista verfügbar zu machen. Nach der Übernahme der Spezialsuchmaschine durch Lycos Europe im Jahr 1999 stieg der Umfang der auffindbaren Inhalte rasant an. Bis zum Jahr 2000 hatte er sich bereits verdoppelt. Seit 2009 steht Fireball im Eigentum des schweizerischen Unternehmens Ambrosia AG.

Die Besonderheiten der Suchmaschine Fireball

Ein Vorteil von Fireball ist, dass hier inzwischen die Ergebnisse mehrerer Suchmaschinen zusammengeführt werden. Die Cookies haben nur eine kurze Lebensdauer. Damit garantieren die Betreiber von Fireball, dass über die Cookies keine umfangreichen Informationen über die Gewohnheiten der einzelnen Nutzer gewonnen werden können. Fireball lässt sich nach dem Aufruf der Startseite über das Menü mit einem Mausklick zu dem im Browser verfügbaren Suchmaschinen hinzufügen. Die Suche kann nach Nachrichten und Bilder eingeschränkt werden. Außerdem bietet die Suchmaschine eine Spezialsuche im Telefonbuch an. Hilfreich im Alltag ist die Möglichkeit, Fireball in Versionen mit und ohne JavaScript anwenden zu können.

Nettes Extra für SEO-Experten: Fireball Traffic-Spiel

Der Traffic ist ein wichtiges Indiz zur Positionierung in allen gängigen Suchmaschinen. Die Macher von Fireball haben sich für die Fachleute für Suchmaschinenoptimierung ein nützliches Extra ausgedacht und im Jahr 2009 das Traffic-Spiel gestartet. Die Anmeldung von Websites für das Traffic-Spiel ist nach der Einrichtung eines Nutzeraccounts kostenlos. Danach vergibt Fireball selbst nach der Prüfung der Inhalte Suchbegriffe. Weitere fünf Keywords, unter denen eine Website ranken soll, können von den Betreibern und SEO-Experten selbst gewählt werden. Hat sich noch kein anderer Websitebetreiber diese Keywords gesichert, bedeutet das, dass die Website mit diesen Keywords auf dem ersten Platz der Suchergebnisse aufgelistet wird. Allerdings ist das angezeigte Snippet als letzter Eintrag im Bereich der kostenpflichtig beworbenen Websites zu finden. Eine Chance, im Interesse der Off-Page-Optimierung die Sichtbarkeit zu verbessern und sich so Traffic zu sichern, ist dieses Spiel bei Fireball auf jeden Fall.

Eine weitere interessante Besonderheit: Antwortboxen von Fireball

Unter dem Motto „Gewinn für Alle“ haben die Betreiber der Suchmaschine Fireball die Antwortboxen ins Leben gerufen. In den Antwortboxen werden zu den für die Suche eingegeben Keywords redaktionell geprüfte Suchergebnisse an erster Stelle angezeigt. Bei der Generierung der Inhalte für die Antwortboxen arbeiten die Macher von Fireball mit Freelancern zusammen. Wer hochwertige Websites betreibt, die fundierte Informationen zu bestimmten Themen enthalten, kann sich durch die Erstellung solcher Antwortboxen Vorteile bei der Suchmaschinenoptimierung verschaffen und bekommt seinen Zeitaufwand von Fireball sogar noch bezahlt. Ausgeschlossen von der Aufnahme in die Antwortboxen sind allerdings rein kommerzielle Websites. Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch die Tatsache, dass dieses Potential von vielen Experten für Suchmaschinenoptimierung intensiv genutzt wird. So gibt es immer wieder Zeiten, in denen bei Fireball keine Anmeldung für die Mitarbeit an den Antwortboxen möglich ist.


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