Glossar

EPUB

Bei der Bezeichnung EPUB handelt es sich um ein Akronym, das aus dem englischen Begriff „electronic publication“ entstanden ist. Die Bezeichnung wird für einen Standard für E-Books verwendet, der vom International Digital Publishing Forum, kurz IDPF, entwickelt wurde. Der Standard EPUB löste die zuvor für die Veröffentlichung von E-Books eingesetzten Standards „Open eBook Publication Structure (kurz OEBPS) sowie „Open eBook“ (kurz OEB) ab. Die dynamisch mögliche Anpassung der Textanzeige an das jeweilige Display des Geräts der Leser macht das Format EPUB dem Format PDF überlegen. Eingeführt wurde der Standard im Jahr 2007.

Welche Standards liegen EPUB zugrunde?

Die Basis für EPUB bilden verschiedene freie Standards. Dazu gehören:
• CSS
• DTBook (bis Version 2)
• NCX
• SVG
• XML
• XHTL

Außerdem nutzt das Format EPUB die Angaben laut Dublin Core und ermöglicht mit dem ZIP-Format die komprimierte Übertragung der Daten. Um auch Grafiken in E-Book mit EPUB ordnungsgemäß darstellen zu können, wurden die Grafikformate JPEG, JFIF, GIF und PNG mit implementiert. Grundsätzlich beruht der noch recht junge E-Book-Standard auf den drei Säulen
• Open Publication Structure
• Open Packaging Format
• OEBPS Container Format

Der größte Vorteil des Standards EPUB ist, dass Inhalte von E-Books von fast allen gängigen Readern angezeigt werden können. Der Standard lässt sich damit plattformübergreifend verwenden.

Mit welchen Programmen lässt sich das Format EPUB lesen?

Die meisten der Programme zum Lesen der E-Books im Format EPUB werden als Freeware oder mit einer GPL-Lizenz angeboten. Sie sind für alle gängigen Betriebssysteme von Android über Mac OS X, Apple iOS und Linux bis hin zu Microsoft Windows verfügbar. Einige Programme wie beispielsweise Talking Clipboard bieten dabei sogar die Möglichkeit, dass sich der Anwender die E-Books komfortabel vorlesen lassen kann. Lucidor und Lucifox verwenden die Gecko-Engine, die auch beim Webbrowser Mozilla Firefox zum Einsatz kommt. Programme zum Erstellen von E-Books mit dem Standard EPUB sind zum Beispiel der ABBYY FineReader11, Adobe InDesign, Papyrus Autor und QuarkXPress, die mit proprietären Lizenzen erhältlich sind.

Welche Vorteile bietet der Standard EPUB?

Ein entscheidender Pluspunkt des Standards EBUP ist, dass hier eine digitale Verwaltung von Rechten, kurz auch DRM genannt, für die E-Books möglich ist. Bei den meisten Verkaufsplattformen für E-Books kommt bei der digitalen Rechteverwaltung das System ADEPT aus dem Hause Adobe zum Einsatz. Es hat jedoch den Nachteil, dass es nicht mit den Add-ons für den Browser kooperiert und häufig auch von den kostenlos erhältlichen Reader-programmen nicht interpretiert werden kann. Allgemein besteht bei den DRM-Systemen ein Problem bei der Kompatibilität. Mittlerweile gibt es bei ADEPT DRM für EPUB die Möglichkeit, den Kopierschutz durch das Auslesen des verwendeten Schlüssels zu umgehen. Dazu dient die Software Requiem, die auch das hauseigene DRM-System von Apple auf die gleiche Weise umgehen kann.


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