Glossar

Epiphany

Der Browser Epiphany ist der Nachfolger des Webbrowsers Galeon, der seit Herbst 2008 nicht mehr fortentwickelt wird. Die erste Version von Epiphany erschien im September 2003. Schon wenige Tage später wurde der Browser als offizielle Anwendung für die Suche im Internet und die Anzeige von Websites in das Gnome-Projekt aufgenommen. Die Schwerpunkte bei der Entwicklung lagen deshalb bei der Beachtung der Human Interface Guidelines für die Anwendung auf Systemen mit UNIX oder UNIX-ähnlichen Betriebssystemen. Der Webbrowser Epiphany kann mit einer GNU GPL Lizenz kostenfrei bezogen und genutzt werden. Kompatibel ist der Browser mit den Betriebssystemen BSD, Mac OS X und Linux. Er steht auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

Welche Besonderheiten weist der Browser Epiphany auf?

Die für professionelle Webdesigner und Programmierer wichtige Besonderheit ist der bei Epiphany vorhandene Support für die Steuerung der Interaktion mit Websites durch Mouse-Gesten. Diese Unterstützung lässt sich mit individuellen Extensions beim Browser Epiphany implementieren. Ebenso interessant ist die Funktion „Anwendungsstarter“. Sie ermöglicht es dem Nutzer des Browsers, die besonders oft genutzten Websites wie eine Desktopanwendung zu starten, bei deren Anzeige die üblichen Funktionsbuttons des Browsers nicht mit angezeigt werden. Bei der Verwaltung der Lesezeichen erweist sich Epiphany als sehr komfortabel. Die vom Nutzer gesetzten Lesezeichen werden nicht – wie von anderen Browsern gewohnt – in Ordnern abgelegt, sondern in Topics gespeichert. Dabei hat der Nutzer von Epiphany die Möglichkeit, ein Lesezeichen verschiedenen Themenbereichen zuordnen zu können. Vom Vorgänger Galeon wurde eine weitere Besonderheit in Form der Smart Bookmarks erhalten. Sie speichern neben der eigentlichen URL einer Website auch Argumente. So kann die Suchfunktion einer Website genutzt werden, ohne dass diese zuvor aufgerufen werden muss.

Die bisherige Entwicklung von Epiphany

Zu Beginn arbeitete der Browser Epiphany mit der Rendering Engine Gecko, die für Mozilla Firefox entwickelt wurde. Im Sommer 2007 wurde die von Apple geschaffene Rendering Engine WebKit mit aufgenommen und ab 2009 ausschließlich eingesetzt. Gründe für den Wechsel waren die in kürzeren Abständen erfolgenden Updates von WebKit sowie die komfortablere und laufstabilere Gestaltung der Schnittstellen für die Programmierung von Erweiterungen. Mit der Version 3.0, die im Frühjahr 2011 veröffentlicht wurde, präsentierte sich eine komplett neu gestaltete Benutzeroberfläche. Außerdem wurde mit dieser Version ein Support für die Komponentenbibliothek GTK+ eingeführt.


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