Glossar

EMMA

Die Abkürzung EMMA steht für die Extensible MultiModal Annotiation markup language. Dabei handelt es um einen Sprachstandard, an dem das W3C derzeit noch arbeitet. Ein solcher Standard wurde notwendig, nachdem die Fähigkeiten der für den Zugang zum Internet genutzten Geräte in den letzten Jahren einen kräftigen Entwicklungsschub erfahren haben. So verwenden beispielsweise die Systeme zur Erkennung von Handschriften auf Smartphones und Tablets den Code von EMMA. Auch Spracherkennungssysteme zur Bedienung von Computern sowie zum Diktieren von Inhalten wären ohne den Standard EMMA nicht denkbar. Einen echten Fortschritt stellt diese Language bei der Gestaltung von interaktiven Abfragemenüs dar, bei denen die Eingabe der erforderlichen Daten durch die gesprochene Sprache erfolgt.

Worauf basiert EMMA?

EMMA gehört zu den Sprachstandards die auf XML aufbauen. Dabei handelt es sich um eine Beschreibungssprache, die anhand der gesetzten Attribute Abfragen von verschiedenen Kriterien vornehmen kann. Die Eingaben des Nutzers werden über eine Schnittstelle an eine Software übergeben, von der dann wiederum die Ergebnisse aus den entsprechenden Feldern einer hinterlegten Datenbank selektiert und ausgegeben werden. Ein klassisches Anwendungsbeispiel für einen Support durch EMMA wäre die automatische Fahrplanauskunft. Die Extensible MultiModal Annotiation markup language reiht sich ein in mittlerweile mehr als 170 verschiedene Auszeichnungssprachen, die von A wie AgroXML bis zu Z wie Zefania XML reichen. Eine Besonderheit von EMMA besteht darin, dass der Sprachstandard vom Anwender individuell erweitert werden kann.

Welche Rolle spielt EMMA im Internet?

Da immer mehr Endgeräte mit EMMA arbeiten können, eröffnen sich für die Experten für Webdesign völlig neue Möglichkeiten. Sie haben dadurch die Chance, die Usability einer Website erheblich zu steigern, indem sie Abfragen von Daten für Preissuchmaschinen oder die Suchfunktion in Onlineshops in zwei Versionen bereitstellen. Dabei kann der Nutzer wählen, ob er seine notwendigen Eingaben eintippen oder von einem Spracherkennungssystem erfassen lassen möchte. Letzteres wäre bei der Gestaltung von mobilen Internetseiten eine gute Sache, da die Eingabefelder und virtuellen Tastaturen auf Engeräten wie Phablets und Smartphones nur recht klein angezeigt werden. Hinzu kämen die Vorteile, die sich bei der Nutzbarkeit derartiger Websites durch sehbehinderte und blinde Menschen durch den Einsatz von Abfragesystemen mit EMMA ergeben.


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