Glossar

EJB

Das Kürzel EJB steht für die Enterprise JavaBeans. Der Begriff wird für die Komponenten einer Java Plattform der Enterprise Edition angewendet. Dabei wiederum handelt es sich um eine Standardisierung der Softwarearchitektur eines Servers, auf dem mit der Programmiersprache Java erstellte Anwendungen und Dienste im Internet bereitgestellt werden. An der Entwicklung dieser Standards sind verschiedene Unternehmen beteiligt, die sich im Java Community Process zusammengeschlossen haben.

Welche Komponenten gehören zu EJB?

Die einzelnen Komponenten der EJB werden immer abhängig von den Zielen der jeweiligen Anwendung miteinander kombiniert. Dabei gibt es sowohl Enterprise JavaBeans, die sich lokal ansprechen lassen als auch solche, die über die Option remote angesprochen werden können. Dabei werden folgende Formen der EJB voneinander unterschieden:

• Von den Entity Beans können die dauerhaft konstanten Daten eines Servers modelliert werden. Dazu gehören beispielsweise die Benutzerdaten.
• Session Beans werden in zustandsbehafteten und zustandslosen Formen verwendet. Sie diesen dazu, die Daten aus einzelnen Nutzungsvorgängen zu speichern.
• Die Message Driven Beans kommen als EJB dann zum Einsatz, wenn eine asynchrone Kommunikation zwischen Client und Server ermöglicht werden soll.

In der Regel werden auf einem Server mehrere Arten von EJB kombiniert miteinander verwendet. So werden die Entity Beans bei der Registrierung der Nutzer für einen Onlineshop oder eine andersartige Website verwendet. Loggt sich der Nutzer beispielsweise in dem Shop oder dem Forum ein, speichern die Session Beans die Daten dieser einen Sitzung. Mit der Version EJB 3.0 wurden die Persistent Entities eingeführt, durch die die Entity Beans überflüssig wurden. Mit der Version 4.0 wurde die Schnittstelle Java Naming and Directory Interface, oder kurz JNDI, implementiert, mit deren Hilfe eine Adressierung Enterprise JavaBeans in den Namensräumen „global“, „app“ und „module“ möglich wurde.

Wie werden die EJB in der Praxis angewendet?

Die EJB werden immer in einem speziellen Container ausgeführt. Da der EJB-Container als Vermittlungsschicht zwischen Server und Client fungiert, wird er auch als Middleware bezeichnet. Für die Arbeit mit den EJB-Containern kann verschiedene Serversoftware benutzt werden. Zu den gängigsten frei verfügbaren Versionen gehören Apache Geronimo, GlassFish und WildFly. Dabei kommen für die Verwaltung der Transaktionen zwischen Server und Client verschiedene Attribute zur Anwendung:

• Mandatory
• Never
• NotSupported
• Required (Default)
• RequiresNew
• Supports


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