Glossar

DITA

Die Abkürzung DITA wird für die Darwin Information Typing Architecture verwendet. Dabei handelt es sich um ein Dokumentenformat, welches basierend auf HMTL und XML speziell für die Verbreitung von digitalen Büchern im Internet, auch E-Boook genannt, entwickelt wurde. Dieses Format wird auch kurz als DTD bezeichnet. Für die Entwicklung ging IBM ein eine Kooperation mit OASIS ein. OASIS ist beispielsweise für die Betreuung der Standards Open Document Format, ODF, und das Spezialformat DocBook zuständig. Außerdem wirkte OASIS an der Entwicklung des Standards Electronic Business XML beteiligt.

Die bisherige Geschichte des Formats DITA

Die Version DITA 1.0 bekam am 3. Mai 2005 den Status eines Standards verliehen. Am 13. August 2007 folgte die Version DITA 1.1. Seit dem 1. Dezember 2010 gilt der Standard DITA 1.2, der einige Neuerungen beispielsweise durch die Erweiterung der Topics und Domains mitbrachte. Der Name entstand durch die Verwendung der von Charles Darwin geschaffenen Theorien zur Vererbung. Das Prinzip der Vererbung wird bei DITA konsequent durch den modularen und in Topics gegliederten Aufbau angewendet, was die Verteilung von Informationen erheblich begünstigt. Dabei geht es vorrangig um das Ziel, eine universelle Wiederverwendung der Informationen zu garantieren, die mit DITA typisiert werden. Entstanden ist das für digitale Präsentationen und E-Books verwendbare Datenformat bei IBM, weil eine Möglichkeit gesucht wurde, die eigenen Produkte in einer möglichst plattformübergreifenden Art darstellen zu können. An der Entwicklung wurde bereits Mitte der 1990er Jahre bei IBM gearbeitet.

Welche Module werden beim Format DITA verwendet?

Den Kernpunkt von DITA stellen die Topics dar. Dabei handelt es sich um in sich geschlossene Themen, die allerdings so dargestellt werden, dass das Verständnis der User auch ohne den Aufruf anderer Bereiche einer Website möglich ist. Das strukturelle Vorbild von DITA wurde beispielsweise für den grundlegenden Aufbau von Internetforen verwendet. Die Map dient dazu, die zu einem Topic gehörenden Dokumente zu sammeln und zu verwalten. Sie erfüllen dadurch einen ähnlichen Zweck wie die Sitemap zu einer Website. Im Bereich Spezialisierung können bei DITA neue Informationstypen definiert werden, die alternativ als „new domains of information“ oder „strucural types“ bezeichnet werden. Über die Funktion Integration können aus der Kombination der einzelnen Module von DITA neue Dokumententypen geschaffen werden. Über das Modul Anpassung lässt sich die Ausgabe auf unterschiedlichen Geräten steuern. Das macht es möglich, E-Books auf einem Desktop-PC ebenso komfortabel zu lesen wie auf einem Tablet oder E-Book-Reader.

Das Format DITA im Vergleich zur Konkurrenz

Wer sich mit HTML auskennt, dürfte keine großen Probleme im Umgang mit DITA haben. Das Format eignet sich nicht nur für E-Books, sondern wird häufig auch für die Zusammenstellung informatorischer Websites verwendet. Im Vergleich mit dem Format DocBook erweist sich DITA als wesentlich flexibler, da eine kontextabhängige Gruppierung einzelner Dokumente möglich ist. DITA lässt sich erweitern und individuell anpassen, was bei DocBook aufgrund des strikten hierarchischen Aufbaus unmöglich ist. Allerdings bietet DocBook im Vergleich zu DITA durch die Arbeit mit Stylesheets einen Support beispielsweise auch einen Support für Manpages, FO, EPUB und Eclipse.


Interessiert? Erfahren Sie mehr zum Thema "DITA" - kontaktieren Sie uns jetzt

We create for You

Unter der Überschrift „Kreation“ vereinen wir die 4 Kernkompetenzen von baseplus®: Das Design, die Entwicklung, das Online Marketing und Print, in der jeweils anmutenden Farbe. Das konsequente Color-Coding dient der optimierten Benutzerführung, die Claims kommunizieren jeden Bereich zusätzlich.

Klicken Sie hier, um zu sehen was wir meinen