Glossar

Dillo

Die Software Dillo zählt sich zur Kategorie Browser, die für die Nutzung von Inhalten von Websites auf Rechnern aller Art benötigt werden. Der inzwischen für zahlreiche Betriebssysteme portable Browser Dillo erschien erstmals im Jahr 1999 und lässt sich mit einer GPL-Lizenz kostenlos nutzen. Ein Pluspunkt von Dillo ist, dass 2011 sogar eine Spezialversion für DOS-Systeme veröffentlicht wurde. Allerdings ist der Browser nicht in deutscher Sprache verfügbar. Der Quellcode des Browsers ist in C++ geschrieben. Teilweise wird die Programmiersprache C kombiniert mit dem Fast Light ToolKit, oder kurz FLTK, angewendet.

Welche Besonderheiten bringt Dillo mit?

Professionelle Programmierer und Webdesigner sollten wissen, dass der Browser Dillo seit der Version 2.1 zwar einen Support für CSS mitbringt, dieser aber die Funktion „floating“ nicht unterstützt. Auch bietet der Browser keine Unterstützung für Java-Applets und JavaScript sowie für Netscape-Plugins. Mit einen Patch kann ein Support für Gnash implementiert werden. Die Unterstützung für Frames in Websites weist erhebliche Lücken auf. Dafür hat der Browser Pluspunkte an anderer Stelle zu bieten. Die für den Betrieb von Dillo benötigte Binärdatei weist gerade einmal eine Größe von etwa 350 Kilobyte auf, während vergleichsweise für die Installation von Mozilla Firefox mindestens 30 Megabyte freier Speicherplatz auf der Festplatte benötigt werden. Das prädestiniert den Browser förmlich für den Einsatz auf Computern mit geringer Hardwareleistung, wie beispielsweise dem Raspberry Pi. Ebenso beliebt ist Dillo als Browser bei den Mini-Betriebssystemen DeLi Linux und Damn Small Linux, die sich auch von Datenträgern aus starten lassen.

Welche Funktionen können bei Dillo genutzt werden?

Neben der reinen Anzeige von Websites und der mit Keywords möglichen gezielten Suche nach Inhalten bietet der genügsame Browser Dillo die Chance, individuelle Lesezeichen setzen zu können. Der Fortschritt bei gestarteten Downloads wird ebenfalls angezeigt. Beim Support für Cookies von Websites arbeitet Dillo mit Black Lists und White Lists. Als Grundlage für die Entwicklung des Browsers dienten Armadillo und gzilla. Seit der Version 2.0, die im Herbst 2008 veröffentlicht wurde, ist die Nutzung auf Tabletcomputern möglich.


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