Glossar

Dead Links

Die Bezeichnung Dead Links kommt aus dem Englischen und wird mit tote Verknüpfungen übersetzt. Als Synonym wird auch Broken Link verwendet. Die dazugehörige Übersetzung lautet gebrochene Verknüpfung. Angewendet werden beide Bezeichnungen für nicht funktionierende Backlinks, die in den Menüs oder den Inhalten einer Website gesetzt wurden. Backlinks wiederum sind Verweise, bei denen Anklicken andere Daten aufgerufen werden. Dabei kann es sich sowohl um die Inhalte anderer Websites als auch Dokumente handeln, die in der Mediathek der eigenen Website hinterlegt wurden. Alternativ können Backlinks auf andere Unterseiten oder Artikel auf der eigenen Webpräsenz verweisen. Dabei wird im Fachjargon der Suchmaschinenoptimierer von einer internen Verlinkung gesprochen.

Wie können Dead Links entstehen?

Als Ursachen kommen viele Faktoren in Betracht. Dead Links auf die Mediathek kommen dann zustande, wenn die Dateien in der Mediathek umbenannt werden. Passt der Webmaster die dazugehörigen Links an, um beispielsweise wichtig Keywords einzubinden, müssen auch die dorthin verweisenden Links in den Artikeln geändert werden. Vor allem bei sehr umfangreichen Websites werden dann häufig die Änderungen in einzelnen Artikel vergessen.

Grundsätzlich kommt es immer dann zu Dead Links, wenn Inhalte verschoben werden. Das heißt, auch der Umzug von Inhalten auf eine andere Domain kann Broken Links nach sich ziehen. Sie entstehen ergänzend auch dann, wenn eine Website vom http-Standard auf den https-Standard wechselt und keine entsprechende Weiterleitung in der access-Datei eingerichtet wird.

Auch gelöschte Inhalte führen zu Dead Links

Werden Verweise zu externen Websites in die Inhalte integriert, wird die Überwachung der Backlinks etwas schwieriger. Werden einzelne Beiträge, Seiten oder komplette Domains gelöscht, entstehen ebenfalls Dead Links. Das heißt, die Backlinks müssen einer regelmäßigen Prüfung unterzogen werden. Dafür stehen inzwischen diverse Tools zur Verfügung, welche teilweise sogar kostenlos genutzt werden können. Sie werden als Dead Link Checker bezeichnet. Allerdings sollten Webmaster hier sehr genau schauen, ob auch wirklich alle Unterseiten einer Domain mit geprüft werden. Viele der kostenlosen Tools checken lediglich die Startseite. Weitere Hinweise auf Broken Links liefert die Google Search Console im Menü Crawling und dort im Untermenü Crawling-Fehler. Aber auch hier gibt es einen entscheidenden Nachteil. Geprüft wird lediglich die Erreichbarkeit der Links, die innerhalb der eigenen Website gesetzt wurden.

Warum sollten Dead Links unbedingt vermieden werden?

Tote interne Links beeinträchtigen die Indexierung der Inhalte durch die großen Suchmaschinen. Falls nicht in der Robot.txt eine abweichende Angabe gemacht wurde, folgt der Crawler den Links. Das ist notwendig, um die thematische Gesamtrelevanz einer Website für eine bestimmte Suchanfrage beurteilen zu können. Dead Links betrachtet der Crawler als ein Hindernis, welches wiederum zu Abzugspunkten bei der technischen Bewertung führt. Eine fehlerfreie technische Umsetzung gehört nach wie vor zu den von Google angewendeten Ranking-Kriterien.


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