Glossar

Codecs

Die Bezeichnung Codecs wurde abgeleitet aus den englischen Begriffe „coder“ für Kodierer und „decoder“ für Dekodierer. Bei den Codecs handelt es sich um verschiedene Datenformate, zwischen denen eine Umwandlung möglich ist. Dabei ist die Umwandlung sowohl verlustfrei als auch verlustbehaftet möglich. Andererseits können mehrere Codecs parallel zueinander zur Erstellung digitaler Inhalte beispielsweise für Websites verwendet werden. Codecs werden auch benötigt, um die Übertragung von Telefoniedaten über das Internet und/oder lokale Netzwerke möglich zu machen. Dieses Verfahren wird auch als Voice over IP, oder kurz VoIP, bezeichnet.

Wie werden die Codecs unterschieden?

Eine grundsätzliche Differenzierung der Codecs wird nach den jeweiligen Einsatzgebieten vorgenommen. Daraus sind die Bezeichnungen Videocodecs, Audiocodecs und Sprachcodecs entstanden. Zu den verlustbehafteten Videocodecs gehören die Formate MPEG-1 und MPEG-4, die bevorzugt zum Einbinden von Videos in Websites verwendet werden. Zur Gruppe der verlustfreien Codecs zur Darstellung von Videos zählen sich die Formate Avid Meridien, Ben Rudiak-Gould, Lagarith, FFV1 und LCL. Wer auf seiner Website Musik im Hintergrund abspielen lassen möchte, kann den Audiocoec MP3 verwenden. Diese Implementierung ist beispielsweise bei WordPress mit einem speziellen Plugin möglich. Alternativ können Sounds auch mit Snippets für Textwidgets von Plattformen wie Soundcloud bezogen werden. Zu den Codecs zur Übertragung von Sprache gehören AMBE, AMR, CELP, GSM, iLBC sowie MELP, SILK und Speex, um nur einige Beispiele zu nennen.

Wie werden die Codecs von Websites beim Client verarbeitet?

Eine Vielzahl der gängigen Codecs können vom Browser selbst verarbeitet werden. Der Internet Explorer greift dabei im Hintergrund auf den zum Betriebssystem gehörenden Mediaplayer zu. Für Mozilla Firefox gibt es dafür ein spezielles Plugin. Über Plugins lassen sich im Browser auch die einzelnen Codecs „nachrüsten“. Ein Beispiel dafür ist das Plugin „OpenH264-Videocodec“ von Cisco Systems, das auch für den Videochat über das Internet verwendet werden kann. Werden von Websites Dateien mit einer Kombination aus mehreren Codecs geliefert, wird von einer Containerdatei gesprochen. Sie wird bei der Bearbeitung durch den Browser in ihre einzelnen Elemente zerlegt. Zu solchen Containerdateien gehören MP4, DivX, AVI sowie das von Apple verwendete Format Quitcktime und Flash Video aus dem Hause Adobe. Das hauseigene Advanced Streaming Format von Microsoft wird mit Hilfe der Browser-Erweiterung Windows Media Framework verarbeitet.


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