Glossar

Client

Als Client werden die einzelnen Nutzer eines Netzwerkes bezeichnet. Dabei wird eine Unterscheidung in Fat Clients, Rich Clients und Thin Clients vorgenommen. Der „Ansprechpartner“ eines Clients ist dabei entweder ein lokaler Server oder die Server, die zum Backbone-Bereich des Internets gehören. Dabei kann der Client sowohl eine Software als auch eine Hardware sein.

Was kennzeichnet einen Fat Client?

Die Fat Clients sind in der Lage, die Datenverarbeitung innerhalb der eigenen Systemarchitektur durchzuführen. Er ermöglicht darüber hinaus die Dateneingabe und Datenausgabe mit eigener Hardware. Der Fat Client verfügt über eigene Zugriffsmöglichkeiten auf Netzwerke und Kommunikationsdienste. Somit gehört der komplette PC, der mit dem Internet kommunizieren kann, zur Kategorie der Fat Clients, wobei eine weitere Differenzierung zwischen dem unmanaged und dem managed Computer vorzunehmen ist. Der unmanaged Computer wird dezentral gesteuert und ermöglicht einen Offline-Betrieb. Der managed Computer wird zentral verwaltet. Das umfasst auch das Installieren und Aktualisieren von Applikationen. Dafür muss ein managed Computer mit einer speziellen Software bestückt werden. Ein Offline-Betrieb ist nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Der Vorteil bei den Fat Clients ist, dass der Server mit einer minimalen Ausstattung auskommt. Deshalb wird dieses Prinzip auch im Internet angewendet. Der Nachteil ist, dass hohe Ansprüche an die Kompatibilität gestellt werden müssen. Ein Netzwerk mit Fat Clients kommt deshalb nicht ohne eine umfangreiche Normierung aus.

Die typischen Merkmale beim Thin Client

Als Thin Client wird ein spartanisch ausgestatteter Computer bezeichnet. Er benötigt keine hohen Leistungen, da die Operationen vom Server ausgeführt werden. Für ein Netzwerk mit Thin Clients werden deshalb sehr leistungsstarke Server benötigt. Die Software und häufig auch das Betriebssystem werden vom Server bereitgestellt, was eine Installation beim Client überflüssig macht. Daraus schlussfolgernd ist der Wartungsaufwand bei einem Netzwerk mit Thin Clients bei der Aktualisierung und Erweiterung der Programme sehr gering. Ein weiterer Vorteil ist, dass jeder Client durch die zentrale Speicherung immer die aktuellsten Versionen der Daten bekommt. Ein gutes Beispiel für solche Netzwerke sind die bei Lotus Notes verwendeten Domino-Server und Clients. Sie machen eine gleichzeitige Bearbeitung einzelner Dateien möglich, da immer nur die veränderten Segmente überschrieben werden. Ein Beispiel der modernen Art für den Thin Client sind die SaaS-Offerten.

Die Besonderheiten beim Rich Client

Eine Spezialität stellt der Rich Client dar, da bei ihm die Plugins eine wichtige Rolle spielen. Dadurch ist beim Rich Client ein besonders großes Ausmaß der Anpassungsfähigkeit anzutreffen. Ein Vorteil der Rich Clients ist, dass Aktualisierungen auch ohne Unterbrechungen des laufenden Betriebs vorgenommen werden können. Außerdem sind diese Clients nicht an spezielle GUI-Frameworks gebunden. In einem solchen Netzwerk können bei ausgereiften Systemen mehrere Betriebssysteme und Arten von Geräten genutzt werden. Bekannte Plattformen, die einen Rich Client nutzen, sind NetBeans IDE und Eclipse RCP.

Wo kommt der Client in Softwareform vor?

Zu den bekanntesten Vertretern der als Client agierenden Formen von Software gehören die Programme, mit denen E-Mails abgerufen werden können. Auch Applikationen für verschiedene Messenger-Dienste stellen einen Client in Softwareform dar. Letztlich ist auch jeder Browser ein Client, da er mit den Servern der Hosts im Internet kommunizieren kann. Die Anwendersoftware zur Nutzung von VoIP, also Telefonate mit Hilfe der IP-Adresse, erfüllt ebenfalls die Anforderungen, die an Clients gestellt werden. Wer Online-Games zockt, für die er sich eine spezielle Software auf dem Rechner installieren muss, nutzt gleichfalls diesen Clienttyp.


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