Glossar

Chat

Der Begriff Chat ist von der identischen englischen Vokabel abgeleitet, die als Synonym für das deutsche Wort „plaudern“ verwendet wird. Die Besonderheit ist, dass die Kommunikation in digitaler Form und in Echtzeit erfolgt. Heute gilt der 1980 von CompuServe publizierte „CB-Simulator“ als Pionier der Chatfunktionen im Internet. Inzwischen sind verschiedene Formen dieser digitalen Unterhaltung entstanden.

Die übliche Differenzierung beim Chat

Der Startschuss fiel 1980 mit dem reinen Textchat. Mittlerweile haben sich nach der Art der Unterhaltung Unterscheidungen wie Sprachchat und Videochat herausgebildet. Eine weitere Differenzierung erfolgt nach der Art der technischen Abwicklung. Läuft ein Chat beispielsweise nur mit einer speziellen Software, die auf den Rechner des Clients installiert werden muss, und nutzt der Dienst für die Übertragung eigene Server, wird er als Internet Relay Chat bezeichnet. Beispiele dafür sind Skype und WhatsApp. Eine Weiterentwicklung stellt hier das Instant Messaging dar.
Für die Programmierer von Websites ist der Webchat am interessantesten. Er erfordert keine Installation besonderer Clientsoftware, sondern nutzt einzig und allein die Fähigkeiten der Browser für den Nachrichtenaustausch. Ein solcher Chat lässt sich beispielsweise dazu nutzen, den Service für die Kunden und Besucher der Website zu verbessern, indem ein Livesupport zur Verfügung gestellt wird. Damit kann die Usability von Onlineshops deutlich gesteigert werden. Lohnenswert ist das vor allem dann, wenn jugendliche Zielgruppen mit den Produkten und Dienstleistungen angesprochen werden sollen. Das belegen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Chatiquette und Risiken im Chat

Wird ein Chat als reiner Sprachchat oder Textchat aufgebaut, fehlen die Signale, die von der Mimik und der Körpersprache ausgehen. Deshalb sollte hier auf „schwammige“ Formulierungen zur Vermeidung von Missverständnissen konsequent verzichtet werden. Bei beiden Formen der Chats ist es technisch unmöglich, vollständig abzusichern, dass man auch mit der Person spricht, die im Profil angegeben ist. Vertrauliche und/oder persönliche Informationen sollten in einem solchen Chat deshalb nicht gegeben werden.
Anders ist es im Videochat. Bei diesem Chat sieht man den Gesprächspartner, sodass eine höhere Sicherheit gegeben ist. Manipulationen sind aber auch hier nicht ganz ausgeschlossen. Findigen Betrügern gelingt es beispielsweise bei Skype, Videoclips aus Drittquellen einzuspielen. Besondere Bedeutung kommt hier den Vertretern der so genannten „Nigeria Connection“ zu. Deshalb sollte man sich bei der „Verifizierung“ des Gesprächspartners nicht auf kurze Videosequenzen verlassen, sondern längere Gespräche führen. Dabei muss das Augenmerk auf die Synchronisierung der übertragenen Sprache mit den Mundbewegungen des Gesprächspartners gerichtet werden.

Die Besonderheiten im schriftlichen Chat

Wer den Chat mit dem Support auf einer Website einbinden möchte, sollte auf eine gute Rechtschreibung und Grammatik achten, auch wenn in den privaten Chatrooms zahlreiche Kürzel üblich sind. Die Verwendung dieser Kürzel geht bei der Kommunikation mit dem Support zu Lasten des Eindrucks der Seriosität. Private Chats nutzen diese Kürzel aus reinen Effizienzgründen, um eine Unterhaltung sehr flink zu ermöglichen. Ein gutes Beispiel dafür ist „cu“ als Ersatz für „wir sehen uns“ oder „lol“ für den Hinweis, dass man über eine Bemerkung seines Gesprächspartners lachen musste.

Welche Softwarelösungen gibt es für den Chat?

Chatfunktionen sind inzwischen serienmäßig in mehrere bedeutende Browser integriert. Ein Beispiel dafür ist die „Hello“-Funktion im Mozilla Firefox. Allerdings setzt sie voraus, dass der Nutzer seinem Gesprächspartner zuvor eine Mail mit einem individuellen Link schicken kann. Die momentan (Stand März 2016) mit Abstand beliebtesten Dienste für den Chat sind der Yahoo! Messenger, die Google Hangouts, der Facebook Messenger, Skype sowie TeamSpeak, TeamViewer und WhatsApp.


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