Glossar

Big Daddy Update

Beim Big Daddy Update von Google handelte es sich ausnahmsweise einmal nicht um ein Update der Algorithmen für die Sortierung der Suchergebnisse. Vielmehr verbesserte der Suchmaschinenriese damit im Jahr 2005 die Nutzerfreundlichkeit. In diesem Zusammenhang gab es ein Novum: Google forderte ein Feedback der Nutzer ein, welches über Bewertungsbuttons möglich war. Eigens dafür wurden die Neuerungen vor der Aktivierung im gesamten Internet auf zwei dafür eingerichteten IP-Adressen getestet. Google versprach damals, das Update nur dann zu aktivieren, wenn es von der Mehrzahl der votenden User positiv bewertet werden würde. Diese Hoffnung der Macher erfüllte sich auch. Allerdings kam es nach der Aktivierung zu Engpässen bei der Rechenkapazität, die Google erst nach mehreren Wochen beheben konnte.

Was bewirkte das Big Daddy Update?

Ein Grund für das Big Daddy Update war die bis dahin nicht optimale Indexierung. Deshalb wurde eine vollständige Neuindexierung vorgenommen. Eine ähnlich umfangreiche Neuindexierung fand auch Ende November 2016 statt. In beiden Fällen wurden wenig vertrauenswürdige Websites aus dem Index entfernt. 2016 wendete Google den Ranking-Faktor Trustworthiness an, bei welchem die Verlässlichkeit der in den Inhalten enthaltenen Daten geprüft wird. Beim Big Daddy Update ging es darum, Seiten zu entfernen, die sich mit massivem Kauf und Verkauf von Links Vorteile bei der Suchmaschinenoptimierung oder wirtschaftliche Vorteile verschaffen wollten.

Google legte also nicht erst beim Panda- und Penguin-Update Wert darauf, Manipulationen beim Ranking zu verhindern. Schon 2005 wurden die thematischen Berührungspunkte der verlinkten Seiten berücksichtigt. Das Big Daddy Update nutzte noch konsequenter die BlockRank-Technologie, die für die Bewertung von Links sowie die Vererbung von Pageranks bereits im Jahr 2003 entwickelt wurde. Sie gilt als der Vorläufer des heute verwendeten Rankingfaktors Trustworthiness.

Das Update gilt als Meilenstein der Qualitätsansprüche

Vor diesen Änderungen im Jahr 2005 bestimmte sich das Ranking in den Suchergebnissen fast ausschließlich über die Anzahl der auf eine Seite gesetzten Backlinks. Mit dem Big Daddy Update bezog Google erstmals die Qualität der verweisenden Seiten in das Ranking mit ein. Allerdings blieb der Irrglaube, mit massiven Linkkäufen ein gutes Ranking zu erzielen, noch einige Zeit erhalten. Die eigentliche Erkenntnis des Unfugs solcher Maßnahmen etablierte sich bei vielen Websitebetreibern erst nach dem Panda- und Penguin-Update. Das 2005er Update ist damit der erste Meilenstein auf dem Weg zu einer nutzerfreundlichen und qualitativ hochwertigen Auswahl der zuerst angezeigten Suchergebnisse.


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