Glossar

BASE

Das Kürzel BASE steht für „Bielefeld Academic Search Engine“. Wie es der Name bereits nahe legt, handelt es sich um eine wissenschaftliche Suchmaschine. Anbieter und Eigentümer der im Juni 2004 erstmals veröffentlichten Suchmaschine BASE ist die Bibliothek der Universität Bielefeld. Sie basiert von der Programmierung und den verwendeten Algorithmen her auf Lucene und Solr. Die Zielstellung besteht im effizienten Auffinden wissenschaftlicher Publikationen aller Fachrichtungen. Als Basis der Zusammenstellung der Suchergebnisse dienen die Einträge in der Datenbank OAI-PMH. Die komplette Bezeichnung der Datenbank lautet „Open Archives Intiative Protocol for Metadata Harvesting“. Die Algorithmen von BASE basieren auf den Vorbildern Vufind und Solr. Dabei kommen die Verfahren der Permutation, der Komposita-Zerlegung sowie der Lemmatisierung zum Einsatz. Außerdem stellt BASE eine Schnittstelle zu Google Scholar zur Verfügung.

Die Entwicklungsgeschichte der Suchmaschine BASE

Der Startschuss für die Programmierung von BASE fiel im Sommer 2001 mit der Feststellung, dass die für die Suche in der Digitalen Bibliothek NRW verwendete Sofware erhebliche Defizite aufwies. Im Sommer 2003 wurde mit dem Math-Demonstrator ein erster Prototyp der späteren Suchmaschine BASE präsentiert. Die erste für die Öffentlichkeit nutzbare Version von BASE wurde im Sommer 2004 ins Internet gestellt. Bereits drei Monate später wurde die Volltextsuche implementiert. Ab 2006 kam bei BASE eine Serverfarm (bestehend aus sechs Linux-Systemen) als Ersatz für die zuvor verwendeten Einzelserver zum Einsatz. Fast zeitgleich bezog BASE auch die Suchergebnisse von Google Scholar in die Übersichten mit ein. Ab Herbst 2007 bot BASE die mehrsprachige Suche mit dem Modul Eurovoc-Thesaurus an. Zu Beginn verwendete BASE die FAST-Technologie. Der Umstieg auf Lucene fand im Jahr 2011 statt. 2012 wurde eine mobile Version der Startseite der Suchmaschine BASE eingerichtet.

Wie wählt BASE die Datenquellen aus?

Ein Profi für Suchmaschinenoptimierung sollte wissen, dass nicht jede Website die Chance hat, in die Indexierung von BASE aufgenommen zu werden. Hier erfolgt eine konsequente Selektion wissenschaftlicher Quellen wie beispielsweise die Dissertationen, die von den Universitäten veröffentlicht werden. Auch die Inhalte der Websites von wissenschaftlichen Organisationen werden von der Suchmaschine BASE ausgewertet und indexiert. Im Juni 2014 gaben die Betreiber an, knapp 62 Millionen Dokumente aus mehr als 3.000 verschiedenen Quellen indexiert zu haben. Die Länder mit den meisten indexierten Quellen sind die Vereinigten Staaten, Deutschland und Großbritannien. Derzeit werden Quellen aus knapp hundert Ländern von der Suchmaschine BASE verwendet.

Welche Funktionen bietet die Suchmaschine BASE?

Die Suche mit Keywords ist bei BASE über die Optionen „Standardsuche“ und „erweiterte Suche“ möglich. Selbst bei der Standardsuche können Einschränkungen beispielsweise auf bestimmte Felder der Meta-Daten gesetzt werden. Die „erweiterte Suche“ arbeitet mit den Booleschen Operatoren. Für Experten für Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, zu wissen, dass BASE mit ähnlichen Algorithmen arbeitet wie Google. Die für ein gutes Ranking gewünschten Keywords sollten deshalb in den Dokumenten gut verteilt werden und außerdem in den Meta-Daten und im Titel vorkommen. Die Suchmaschine bietet außerdem ein integriertes Mailprogramm, ein Literaturverwaltungsprogramm sowie einen eigenen Blog, einen Kanal auf Twitter sowie das BASE Lab für Entwickler von Plugins an. Eine weitere Besonderheit von BASE ist, dass eine spezielle Suche nach der Dewey-Dezimalklassifikation, kurz DDC, der Dokumente möglich gemacht wird.


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