Glossar

Barracuda Index

Wer sich wundert, dass seine E-Mails beim Empfänger gar nicht erst ankommen, der könnte mit seiner für den Versand der Mails genutzten Domain im Barracuda Index gelandet sein. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, in das die Domains eingetragen werden, bei denen es ein hohes Risiko für den Versand von Spam gibt oder von wo aus Mails mit Viren verschickt werden. Außerdem werden durch den Barracuda Index die Mailserver gesperrt, wo eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie zum Opfer von Angriffen durch ein Botnet geworden sind. Der Barracuda Index stellt damit ein System zur Bewertung der Reputation einer Domain dar.

Lässt sich prüfen, ob man im Barracuda Index steht?

Wer den Verdacht hat, dass die eigene Domain als potentieller Spam-Versender oder Verteiler von Trojanern und anderen Schädlingen im Barracuda Index gelandet ist, kann unter der Adresse barracudacentral.org/lookups/ip-reputation prüfen, wie die eigene Reputation ist. Möglich ist das sowohl für eine Domain als auch eine IP-Adresse. Die Prüfung der IP-Adresse macht dann Sinn, wenn mehrere Domains unter der gleichen IP-Adresse eines Servers erreichbar sind. Wer sich zu Unrecht in den Barracuda Index aufgenommen fühlt, kann bei den Betreibern der Datenbank eine individuelle Prüfung beantragen.

Wer betreibt den Barracuda Index?

Der Barracuda Index wurde von der Barracuda Networks Inc. ins Leben gerufen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2003 von Zach Levow, Michael Perone und Dean Drako gegründet und ist in Campbell im US-Bundesstaat Kalifornien ansässig. An der Barracuda Networks Inc. sind beispielsweise Jahoo! und Google mit beteiligt. Außerdem besteht eine enge Kooperation mit Cisco Systems. Den Barracuda Index gibt es seit dem Jahr 2008. Er trägt die offizielle Bezeichnung „Barracuda Reputation Block List“. Mittlerweile nutzen weltweit rund 150.000 Kunden die „Barracuda Reputation Block List“, um ihre Mailpostfächer weitgehend frei von Spam und virenverseuchten Mails zu halten.

Wie lässt sich der Barracuda Index nutzen?

Dafür bietet die Barracuda Network Inc. verschiedene Lösungen an. Eine Blockierung unerwünschter Mails ist einerseits über eine Web Application Firewall in Softwareform möglich. Größere lokale Netzwerke lassen sich über ein Plug-in-Gerät gegen Spam und Viren schützen. Eines der neueren Produkte ist die NG Firewall, die ebenfalls auf den Barracuda Index zurückgreift. Sie hat den Vorteil, dass sie auch eine Layer 7 Application sowie eine Intrusion Prevention mitbringt. Seit 2009 bietet die Barracuda Network Inc. auch den Purewire Web Security Service an, der nicht nur den Barracuda Index als Filter verwendet, sondern gleichzeitig Computersysteme gegen Angriffe durch Viren und Trojaner schützt, die über präparierte Websites verteilt werden.


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