Glossar

Aufmerksamkeitskarte

Der Begriff Aufmerksamkeitskarte wird in mehreren Zusammenhängen verwendet. Als Aufmerksamkeitskarte wird einerseits ein Beiblatt bezeichnet, das mit einem Werbegeschenk ausgegeben wird. Anderseits handelt es sich um eine spezielle Analyse des Nutzerverhaltens für eine Website. Hier gibt die Aufmerksamkeitskarte Auskunft, welche Bereiche einer Website der Besucher zuerst betrachtet. Außerdem wird ermittelt, welche Punkte einer Website in welcher Reihenfolge und welche Areale am längsten angeschaut werden. Deshalb wird die Aufmerksamkeitskarte bei den Tests einer Website in der Regel mit einer so genannten Wahrnehmungskarte ergänzt.

Welchen praktischen Nutzen hat eine Aufmerksamkeitskarte?

Wenn ein Profi für Webdesign anhand der Aufmerksamkeitskarte ermittelt hat, welche Bereiche einer Website für den Betrachter am interessantesten sind, kann er das ausnutzen, um die wichtigsten Informationen dort zu platzieren. In diesen Arealen werden beispielsweise Hinweise auf Sonderangebote oder Handlungsaufforderungen eingebaut. Die auf diese Bereiche gerichtete Aufmerksamkeit kann zielgerichtet verstärkt werden. Das erfolgt beim Webdesign durch die Verwendung von Signalfarben oder den Einbau animierter Elemente. Auch Grafiken verändern die auf einer Aufmerksamkeitskarte zu findenden Hotspots sehr deutlich. Das gilt besonders dann, wenn sie in der Beschreibung zusätzlich noch interessante Keywords aufweisen.

Gibt es grundlegende Unterschiede bei der Aufmerksamkeitskarte?

Die Aufmerksamkeitskarte für Websites weist Unterschiede auf, die sich aus den Gewohnheiten der bevorzugten Zielgruppe ergeben. Ein wichtiges Merkmal ist hier die Schreib- und Leserichtung. In Europa übliche Schriften werden von links nach rechts geschrieben. Das heißt, dass die Aufmerksamkeitskarte immer einen Hotspot der Aufmerksamkeit in der linken oberen Ecke einer Website aufweist. Im arabischen und hebräischen Sprachraum wandert dieser Hotspot aufgrund der primären Schreibrichtung von rechts nach links in die rechte obere Ecke. Wer die auf den Philippinen übliche Tagbanuwa-Schrift erlernt hat, wird zuerst in den unteren Bereich des Displays schauen, da dort die primäre Schreib- und Leserichtung von unten nach oben zeigt. Das gilt analog auch für die traditionelle mongolische Schrift.


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