Glossar

Apache

Apache ist eine zur Verwendung auf einem Server gedachte Software, deren Entwicklung im Jahr 1994 gestartet wurde. Als Basis diente die auf dem Webserver NCSA HTTPd verwendete Software. Apache ist kompatibel mit verschiedenen Betriebssystemen, wird aber vorrangig auf Servern verwendet, die mit Windows NT, Linux oder Unix betrieben werden. Eine Besonderheit der mit Apache bestückten Server ist, dass die wichtigsten und häufigsten Systemaufrufe in verallgemeinerter Form in der Portable Runtime-Bibliothek zusammengefasst werden. Das ermöglicht es den Usern, die Pluspunkte der einzelnen Betriebssysteme voll auszureizen. Ein Vorteil besteht beispielsweise darin, die Anfragen von mehreren Clients auf verschiedene Arten gleichzeitig zu bearbeiten, was sich wiederum günstig auf die Ladezeiten von Websites und damit auf die On-Page-Optimierung auswirkt.

Welche Merkmale bringt Apache noch mit?

Ein entscheidender Vorteil bei Apache ist, dass die Software zur Steuerung der Aufgaben der Server nach dem Baukastenprinzip mit Modulen ergänzt werden kann. Die dafür benötigten Dateien sind am Präfix „mod“ zu erkennen. Folgende Module lassen sich bei Apache nutzen (Liste nicht abschließend, sondern nur beispielhaft):
• mod_access-compact – regelt die Zugriffsberechtigung auf der Basis der Hostnamen
• mod_alias – ermöglicht die Umleitung auf eine andere URL
• mod_allowmethods – Einschränkung auf bestimmte HTTP-Methoden
• mod_auth_forms – Authentifizierung von Formularen
• mod_auth_dbd – Authentifizierung der Nutzer über eine SQL-Datenbank
• mod_authz_dbd – Authentizierung ganzer Gruppen
• mod_dav_fs – Modul zur Verwaltung von Dateisystemen mit WebDav
• mod_file_cache – hinterlegt oft benutzte Dateien im Arbeitsspeicher
• mod_privileges – steuert Privilegien für den Zugriff mit Solaris
• mod_proxy-balancer – steuert die Lastverteilung bei der Nutzung als Proxy
• mod_session-cookie – steuert Sitzungen über die Vergabe temporärerer Cookies
• mod_session_crypto – steuert die verschlüsselte Übertragung von Daten
• mod_ssl – steuert die Verschlüsselung mit SSL und TLS

Allein schon dieser Auszug aus der kompletten Liste der Erweiterungsmodule für Apache zeigt, dass hier eine sehr individuelle Anpassung der Server an die Wünsche der Nutzer möglich ist.

Welche weiteren Vorteile lassen sich bei Apache nutzen?

Ein ergänzender Pluspunkt von Apache ist, dass sehr unterschiedliche Scriptsprachen für die Erstellung von Websites von den Experten für Webdesign und Programmierung verwendet werden können. Die Palette reicht von Ruby, Perl und PHP bis hin zu JavaScript, Lua und Python. Auch für sie stehen entsprechende Ergänzungsmodule für Apache zur Verfügung. Damit wird die Erstellung dynamischer Websites möglich gemacht. Außerdem erleichtert diese Bandbreite an verfügbaren Optionen die Pflege von statischen Websites. Die aktuelle Version von Apache (Stand April 2015) ist 2.4.12. Für die Versionen 1.x gibt es von der Apache Foundation keinen technischen Support und auch keine Updates mehr und die Unterstützung für die Versionen 2.0 bis 2.3 ist ebenfalls bereits nur noch eingeschränkt verfügbar.


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