Glossar

AMS-IX

Das Kürzel AMS-IX steht für Amsterdam Internet Exchange und damit für einen der wichtigsten Internetknoten in Europa. Die Nutzung war zu Beginn ausschließlich akademischen Einrichtungen möglich. Seit dem Jahr 1994 können alle Provider die Dienstleistungen des Netzwerkknotens AMS-IX nutzen. Zu den ersten bekanntesten Kunden des Amsterdamer Internetknotens gehört die Europäische Organisation für Kernforschung, oder kurz CERN. Ähnlich wie DE-CIX setzen die Betreiber vom AMS-IX auf verteilte Strukturen und bietet Ports mit Leistungen von bis zu hundert Gigabit pro Sekunde an, die bei Bedarf auch miteinander kombiniert geschaltet werden können. Bereits im Jahr 2012 wurde ein Traffic von zwei Terabit pro Sekunde in Spitzenzeiten gemessen.

Mit welcher Technik arbeitet der Internetknoten AMS-IX?

Als Schnittstellen kommen bei AMS-IX die Technologien Brocade MLX-8 sowie Brocade MLX-16 und Brocade MLX-32 zum Einsatz. Bei Verbindungen mit Glasfasernetzen werden bei AMS-IX die Systeme Glimmerglas 100 und Glimmerglas 300 verwendet. Eine Besonderheit bieten die Amsterdamer mit der Option „Quarantäne-VLAN“. Hier werden mehrere Ports miteinander kombiniert angeboten und überwacht. Auch der Kontakt zu den Routing-Servern, auf denen die zu einer Domain gehörenden IP-Adressen abgefragt werden, wird bei AMS-IX mit einem besonderen Support bedacht. Zu Gunsten der Laufstabilität und der optimalen Lastverteilung arbeitet der Amsterdamer Internetknoten mit der PXC-Kreuzverbindungs-Technologie.

Wer nutzt den Internetknoten AMS-IX?

Auf der Homepage des AMS-IX werden (Stand April 2015) mehr als 700 Kunden ausgewiesen, von denen rund 570 die IPv6-Technologie verwenden. Insgesamt stehen im Amsterdamer Internetknoten mehr als 1.400 Ports für die Vermietung an Provider zur Verfügung. Auf der Kundenliste finden sich sehr bekannte Namen wie beispielsweise die 1&1 Internet AG, die sich als Host für Websites und Kommunikationsdienstleister betätigt. Auch Amazon, der Softwareentwickler Adobe Systems sowie Netflix, Microsoft und Google gehören zu den ständigen Nutzern.


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