Usability Optimierung
geräteübergreifende-Konvergenz

Warum ist eine geräteübergreifende Konvergenz von Webinhalten in Zukunft eine dringende Notwendigkeit? – Hier finden Sie dazu die wichtigsten Fakten.

Geräteübergreifende Konvergenz ist inzwischen unverzichtbar

Die Bezeichnung geräteübergreifende Konvergenz leitet sich von der lateinischen Vokabel „convergere“ ab, die mit „zusammenlaufen“ und „sich annähernd“ übersetzt wird. In Bezug auf das Internet bezieht sich die Konvergenz auf die Harmonisierung der Technologien, mit welchen von verschiedenen Arten von Geräten zugegriffen werden kann. Hier spielt außerdem die Medienkonvergenz eine wichtige Rolle, die Nutzung unterschiedlichster Medien über ein Endgerät. Ein typisches Beispiel hierfür sind internetfähige Fernsehgeräte.

Welche Ansprüche zieht die geräteübergreifende Konvergenz nach sich?

Die geräteübergreifende Konvergenz berücksichtigt, dass immer mehr Arten von Geräten für den Abruf von Webinhalten verwendet werden. Der Start erfolgte mit dem klassischen Computer. Inzwischen haben sich Notebooks, Netbooks, Tablets, Smartphones, Fernsehgeräte und Spielkonsolen hinzugesellt. Auch das „Internet der Dinge“ (kurz IoT, abgeleitet vom englischen Begriff „Internet of Things“) muss Beachtung finden. Hier spielt vor allem die Möglichkeit der Speicherung von Daten in der Cloud eine bedeutende Rolle. Sie verschafft den Nutzern die Möglichkeit, komplikationslos zwischen einzelnen Geräten zu wechseln. Dabei kann sogar ein nahtloser Übergang garantiert werden.

Wie sieht die technische Umsetzung der geräteübergreifenden Konvergenz aus?

In der Regel arbeiten die einzelnen Endgeräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Das heißt, es müssen Apps geschaffen werden, die einen identischen Nutzerkomfort für alle genutzten Betriebssysteme bieten. Die Apps laufen im optimalen Fall auf verschiedenen Geräten und ersetzen so die Notwendigkeit, unterschiedliche Apps auf den einzelnen Geräten installieren zu müssen. Außerdem sind Schnittstellen erforderlich, über welche die notwendigen Daten für den Wechsel zwischen den Geräten an die jeweiligen Apps übertragen werden.

Die geräteübergreifende Konvergenz hat zwangsläufig auch Auswirkungen auf das Webdesign. Ein wichtiger Schritt war dabei die Einführung des responsive Webdesign. Dieses berücksichtigt in erster Linie die Unterschiede der Größen der Displays sowie deren maximale Auflösung. Hier verwischen sich die Grenzen mittlerweile, denn inzwischen bieten auch zahlreiche Smartphones die gleiche Auflösung, wie sie bei den großformatigen Displays von TV-Geräten und Notebooks sowie klassischen Computermonitoren üblich ist. In Zukunft rückt die Beachtung der vorhandenen Eingabe- und Abfragemöglichkeiten in den Fokus. Dazu gehören Apps und Dienste, welche die Ansätze „Voice First“ oder „Voice Only“ verfolgen. Beispiele dafür sind Siri (Apple), Google Now und Cortana (Microsoft).

Reichen Accelerated Mobile Pages als geräteübergreifende Konvergenz aus?

Die Accelerated Mobile Pages (oder kurz AMP) waren ebenfalls nur ein erster Schritt. Er diente dazu, die Nutzbarkeit klassischer Websites von mobilen Endgeräten aus zu verbessern. Websites mit AMP-Programmierung werden auch weiterhin Bestand haben. Allerdings müssen sich Webmaster hier wahrscheinlich noch im Jahr 2018 auf gravierende Änderungen einstellen. Ein Grund dafür ist, dass die Indexierung vor allem für die Sprachsuche offenbar nicht so klappt, wie Google sich das vorgestellt hatte. Um eine optimale Indexierung zu ermöglichen, müssen die Inhalte der Accelerated Mobile Pages zusätzlich strukturierte Daten mit speziellen Markups enthalten. Diese Markups zielen auf die Abrufbarkeit von Inhalten beispielsweise mit sprachgesteuerten Fernbedienungen für Fernsehgeräte ab. Sie werden in einem universellen Format hinterlegt, wobei die Übertragung an Google in der Regel mit dem JSON-LD-Format erfolgt.

Fazit: Die geräteübergreifende Konvergenz erfordert eine ganze Reihe von Maßnahmen, mit denen die Nutzbarkeit der Webinhalte mit nicht traditionellen Geräten verbessert wird. Dazu gehören bei verschiedenen Betriebssystemen verwendbare Apps ebenso wie komplexe Schnittstellen für die Synchronisierung des Abrufs von Inhalten aus diversen Clouds und die Kennzeichnung von Webinhalten mit strukturierten Daten in universellen Formaten.

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