Design
Webdesign-Stressoren

Was zählt zu den Stressoren auf einer Website und wie können Sie diese umgehen? Wir sagen es Ihnen!

Erfolgreiches Webdesign: Stressoren unbedingt vermeiden!

Um einen Besucher auf einer Website zu halten, muss sie die Aufmerksamkeit des Betrachters möglichst ohne den Einsatz von Stressoren wecken. Dabei wenden Webdesigner verschiedene Vorgehensweisen an, zu denen beispielsweise die Einbindung eines Eyecatchers gehört. Häufig werden dafür bewegte Grafiken verwendet. Sie sind interessant, weil der Mensch auch auf Bewegungen achtet, die sich am Rande seines Blickfelds befinden. Der Grund dafür liegt in der Vergangenheit. In seinen Frühzeiten musste sich der Mensch noch gegen Gefahren durch wilde Tiere absichern. Der Blick wird deshalb immer sofort auf unerwartete Bewegungen oder Veränderungen gerichtet. Inzwischen werden diese Dinge aber von den meisten Menschen als vermeidbare Stressoren empfunden.

Was zählt zu den Stressoren auf einer Website?

Als „nervtötend“ werden Websites empfunden, wenn sie bewegte Objekte an mehreren Stellen enthalten. Dadurch wird der Betrachter verwirrt, denn er weiß nicht, wohin er zuerst schauen soll. Wer Stressoren vermeiden möchte, setzt also immer nur ein animiertes Objekt ein. Außerdem muss die Geschwindigkeit der Veränderungen und Bewegungen klug dosiert werden. Das beginnt bereits bei dem Tempo, in welchem die Slidergrafiken im Headerbereich der Website wechseln. Hier bietet sich ein sanftes Ausgleiten an. Auf diese Weise kann der Blick des Betrachters gut folgen und die Veränderung wird nicht unbewusst als „potentiell bedrohlich“ wahrgenommen.

Einige Stressoren bergen sogar gesundheitliche Risiken

Inzwischen wurde wissenschaftlich bewiesen, dass schnelle Farb-, Licht- und Effektwechsel zu den Auslösern von epileptischen Anfällen gehören. Sie überanstrengen die Augen und ziehen oft außerdem Augenflimmern und in der Folge Kopfschmerzen, einen Blutdruckanstieg und/oder Migräneanfälle nach sich. Auch Menschen mit ADHS und all den dazugehörigen Unterformen zählen zu den Nutzern, bei denen Stressoren auf einer Website besonders nachteilige Wirkungen haben können. Ist die Zahl sich schnell bewegender und verändernder Elemente hoch, fühlt sich auch ein komplett gesunder Mensch bei längerer Betrachtung überfordert.

Wie können Webdesigner Stressoren gekonnt umgehen?

Die Eyecatcher werden am besten so gestaltet, dass sie mit sanften Bewegungen auf sich aufmerksam machen. Diese sollten so natürlich wie möglich wirken. Ein gutes Beispiel ist ein Schild mit einer Handlungsaufforderung, das langsam hin und her schwingt, als würde es von einem lauen Wind bewegt. Farbwechsel bei Schriftzügen und Grafiken sollten zur Vermeidung von Stressoren allmählich und nicht abrupt erfolgen. Bei Laufschriften beispielsweise für Breaking News sollte die Laufgeschwindigkeit nicht allzu hoch eingestellt werden. Außerdem wirken sich Zwischenstopps mit blinkenden Anzeigen negativ auf den Nutzerkomfort aus. Stattdessen sollten Webdesigner langsame Farbwechsel als Hingucker nutzen.

Vorsicht ist auch bei akustischen Effekten geboten

Zu den weiteren Stressoren auf Websites gehören unerwartete Klänge. Sie entstehen, wenn Videos oder MP3-Dateien automatisch abgespielt werden. Dadurch entsteht bei den Nutzern ein Schreckmoment vor allem dann, wenn die Lautstärke hoch ist. Außerdem sollte nicht unterschätzt werden, dass durch solche akustischen Effekte auch unbeteiligte Dritte erschreckt und gestört werden können. Wer MP3-Dateien in seine Website einbinden möchte, sollte das mit speziellen Playern tun, die vom Nutzer selbst gestartet werden können. Besonders günstig sind Versionen, die eine individuelle Regelung der Lautstärke erlauben.

Pop-up-Fenster zählen ebenfalls zu den Stressoren

Um die Werbung lohnenswert zu machen, binden sie viele Webmaster so ein, dass sie sich beim Aufruf der Website automatisch in einem separaten Fenster öffnet. Üblich ist dabei sowohl die Pop-up-Technik als auch die Pop-under-Technik. Dabei entsteht eine unerwartete Reaktion der Website. Lästig ist diese Art der Werbung ergänzend deshalb, weil sie eine zusätzliche Aktion des Nutzers erfordert. Üblich ist diese Art des Aufbaus vor allem bei den Hinweisen von Zeitungsredaktionen oder Statistikportalen auf die kostenpflichtigen Premium-Accounts. Auch bei der Bewerbung von Apps wird sie leider häufig praktiziert. Bei der App-Werbung werden alternativ sogenannte Interstitials genutzt. Dabei handelt es sich um spezielle Websites, die vor dem Aufruf der eigentlichen Inhalte der aufgerufenen Website temporär angezeigt werden.

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