Online Marketing

Content Marketing Regeln

Wer einen hohen Grad der Bekanntheit im Internet erreichen und halten möchte muss nicht nur wissen wie die Algorithmen der großen Suchmaschinen funktionieren. Gute Inhalte sind wichtig, die einerseits den Ansprüchen genau dieser Algorithmen gerecht werden und anderseits interessant für den Leser sind. Das bedeutet einen gekonnten „Spagat“ bei der Erstellung und Verteilung der Inhalte, der aber mit einigen Tipps gut gemeistert werden kann.

Ein Grundanspruch lautet: Klasse statt Masse!

Dieser Grundanspruch der hohen Qualität gilt nicht nur in Bezug auf die Inhalte selbst. Kaum jemandem gelingt es heute noch, solche Inhalte zu produzieren, die sich ohne aktives Zutun zum „Lauffeuer“ im Internet entwickeln. Deshalb kommt kein Betreiber einer Website ohne aktives Seeding aus. Seeding ist der Fachbegriff für die gezielte Streuung der Inhalte. Die früher übliche Praxis der „Linkfarmen“, die Hinweise auf Inhalte über Tausende von Blogs verteilt haben, ist nach den letzten Änderungen von Google im Herbst 2013 nicht mehr hilfreich. In das Seeding sollte jeder Website-Betreiber ein wenig Zeit investieren. Es muss genau geschaut werden, wo eine Verteilung wirklich Sinn macht. Das optimale Ziel ist hier immer eine langfristige Zusammenarbeit, die über den Aufbau persönlicher Beziehungen am besten gewährleistet werden kann. Wer sich kennt, ist auch eher bereit, einen Hinweis auf Inhalte auf Drittseiten auf seinen eigenen Seiten zu platzieren. Hände weg von Massenmails! Sie ziehen nur das Risiko nach sich, dass die eigene Mailadresse samt Domain im Barracuda-Index landet. Das würde bedeuten, dass eigene Mails bei den Empfängern sofort im Spam-Ordner angezeigt oder im schlimmsten Fall gar nicht erst zugestellt werden.

Content nicht zu werbelastig gestalten!

Texte auf Websites sollten nicht als Ersatz für eine klassische Werbeanzeige betrachtet werden. Content muss interessantes Hintergrundwissen vermitteln und darf den Aspekt der reinen Werbung nur unterschwellig enthalten. Nur so kann bei den Lesern Vertrauen aufgebaut werden, was sich in der Folge förderlich auf das Kaufinteresse auswirkt. Wer von vornherein direkt auf Werbeslogans im Content setzt, wird von den Lesern eher in die Rubrik „habgieriger Verkäufer“ eingestuft. Und Habgier schreckt üblicherweise ab, was Kunden verprellt, anstatt sie neugierig zu machen.

Content auf bestimmte Zielgruppen ausrichten!

Eine Massenansprache ist beim Content Marketing nicht der ideale Weg. Sie ist nur für die Unternehmen sinnvoll, die wirklich auch Produkte zu bieten haben, die für jedermann interessant sind. Banken und Versicherungen sind hier gute Beispiele. Jeder andere Händler und Dienstleister sollte seinen Content punktgenau auf die von ihm anzusprechende Zielgruppe ausrichten. Dabei stehen die Alleinstellungsmerkmale der eigenen Produkte und Dienstleistungen im Vordergrund. Je konkreter sich ein Leser davon angesprochen fühlt, desto eher wird er bereit sein, seinen Anbieter zu wechseln. Dabei lassen sich Eigenheiten nutzen, die einzelne Zielgruppen haben. Ein Beispiel ist die Fokussierung auf jugendliche Kunden, bei der natürlich auch eine Anpassung des Sprachstils beim erfolgreichen Content Marketing eine wichtige Rolle spielt.

Fremdwörter erklären oder vermeiden!

Wer seinen Nutzern den Umgang mit den eigenen Inhalten einfach machen möchte, der vermeidet Fremdwörter. Sind branchen- oder fachspezifische Fremdwörter unumgänglich, sollten sie unbedingt erklärt werden, was für Kürzel natürlich ebenso gilt. Dazu können erklärende Schaubilder oder Infoboxen genutzt werden. Auch ein seiteneigenes Glossar bietet sich dafür an. So muss der Nutzer keine zusätzliche Zeit aufwenden, um die Erklärungen an anderer Stelle zu suchen. Die Suche auf Drittseiten birgt auch die Gefahr, dass der Leser nicht zum Ausgangsartikel zurückkehrt, was einen verlorenen potentiellen Kunden bedeuten würde.

Termineinhaltung ist oberstes Gebot!

Wer gutes und dauerhaft nachgefragtes Content Management bieten möchte, der sollte zuerst auf die Einhaltung zugesicherter oder aus anderen Gründen vorgegebener Termine achten. Manchmal ist es besser, Content mit minimalen Fehlern zu veröffentlichen, als auf die Veröffentlichung zu verzichten und damit wertvolle Chancen zur Kundengewinnung und Umsatzgenerierung zu verschenken. Das heißt, dass weder die Website-Betreiber noch die Content-Autoren die Ansprüche an die eigene Perfektion zu hoch schrauben dürfen. Außerdem lassen sich nur so praktische Erfahrungen sammeln. Für die grammatikalische und orthografische Fehlerfreiheit gibt es heute gute Tools, die direkt in die Schreibprogramme eingebunden werden können. Alternativ lassen sich kurze Abschnitte von Texten auch kostenlos über die Online-Prüfung der Website der Duden-Redaktion checken. Viele Websites setzen heute noch dazu auf der Software WordPress auf, in der nachträgliche Änderungen an bereits veröffentlichten Inhalten schnell und problemlos möglich sind.

Contentklau ist kein Weg zum erfolgreichen Content Marketing!

Nirgendwo wird mehr kopiert und abgeschrieben als im Internet. Hat sich Content als erfolgreich bewährt, dann möchte ihn jeder Website-Betreiber haben, dessen Thema nur einigermaßen dazu passt. Das hat inzwischen sogar schon dazu geführt, dass vor allem von kriminellen Asiaten spezielle Crawler entwickelt wurden, die automatisiert gute Artikel aus Blogs für deren eigene Blogs suchen und kopieren. Das stellt nicht nur eine Verletzung des Urheberrechts dar, sondern ist auch ein „Armutszeugnis“ für die Betreiber der Seiten, auf denen der gestohlene Content veröffentlicht wird. Lieber sollte ein eigener Redaktionsplan erstellt werden. Er sorgt für langfristig planbare Deadlines und Kontinuität bei der Veröffentlichung neuer Inhalte. Einzigartige Inhalte machen die Nutzer neugierig und bringt sie dazu, die Seiten regelmäßig zu besuchen oder sich sogar für einen Newsletter oder die Benachrichtigung über RSS-Feeds anzumelden.

Investition in originellen und guten Content lohnt sich!

In den letzten Jahren ist die Masse an Content im Internet gewaltig angewachsen. Eine traurige Begleiterscheinung war ein an vielen Stellen zu beobachtender Verlust an Qualität und Originalität. Viele Inhalte wurden nur oberflächlich „angekratzt“, anstatt die Leser mit wirklich interessanten und tiefgründigen Informationen zu versorgen. Dass guter Content natürlich auch etwas kostenintensiver als Massenware ist, stellt eine unbestrittene Tatsache dar. Aber richtig guter Content ist eine wichtige Voraussetzung, um auch beim Seeding Erfolge erzielen zu können. Umfassend und in allen Zusammenhängen dargestellte Themen machen die Blogger von ganz allein neugierig und bringen gute Links, ohne dass der Inhaber der Website mit qualitativ hochwertigen Inhalten dafür zahlen muss.

Langfristige Kooperationen machen beim Content Marketing Sinn!

Mit der Erstellung von Content für Websites werden heute immer öfter externe Werbetexter beauftragt. Hier empfehlen sich langfristige Kooperationen allein schon deshalb, weil die Texter dadurch die Möglichkeit bekommen, sich ständig tiefer in die Besonderheiten eines Themas, einer Branche oder die Eigenheiten eines Händlers oder Dienstleisters einarbeiten zu können. Wer seinen Content-Autoren nur Dumpingpreise zahlt, wie sie 2013 an der Tagesordnung waren, der muss sich damit abfinden, dass nur oberflächlich recherchiert wird. Genau das widerspricht aber der Zielstellung, nur tiefgründigen und originellen Content auf den eigenen Websites zu nutzen.

Eine Zusammenfassung von Klara Holte. Frau Klara Holte hat Internationales Marketing in den Niederlanden studiert und ist bei Baseplus DIGITAL MEDIA für Online Marketing zuständig. Interessiert an einer Analyse Ihrer Inhalte und der Usability?

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